Samariterbund: Corona-Pandemie weist die Wichtigkeit eines professionellen Krankentransportes auf

Dank der Novelle zum Rettungs- und Krankentransport kann auch in Krisenzeiten das Rettungssystems professionell aufrechterhalten werden

Wien (OTS) - Eine Novelle zum Wiener Rettungs- und Krankentransportgesetz gewährleistet seit dem 1. April 2019 die notwendige medizinische Versorgung der PatientInnen. Das Gesetz regelt, wann PatientInnen eine medizinische Leistung benötigen und somit nur noch von qualifizierten anerkannten Organisationen im Rettungs- und Krankentransport transferiert werden dürfen. Nur sie sind für unvorhersehbare Notfälle während des Transportes gerüstet.

„Besonders in Krisenzeiten zeigt sich, wie wichtig es ist, dass gut ausgebildete Sanitäterinnen und Sanitäter die Krankentransporte durchführen. In Schulungen lehren wir, wie Patientinnen und Patienten behandelt werden müssen. Und gerade jetzt sind höchste Hygienemaßnahmen gefordert, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern“, erklärt Oliver Löhlein, Landesgeschäftsführer des Samariterbund Wiens. Die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft und eine verpflichtende Desinfektion nach jedem Transport sind selbstverständliche Routine. Die Rettungs- und Krankentransportwagen werden nach jeder Fahrt nach höchsten Hygienestandards gereinigt. Zudem befinden sich in den Einsatzwagen Schutzausrüstungen. Im Falle einer Infektion werden sofort alle notwendigen Maßnahmen gesetzt, um eine weitere Ansteckung zu verhindern.

RettungssanitäterInnen sind für den Rettungs- und Krankentransport ausgebildete ExpertInnen, die in ihrer Ausbildung wichtige diagnostische Maßnahmen erlernen. Ebenso kann von RettungssanitäterInnen im Bedarfsfall Sauerstoff verabreicht werden. Dies kann zum Beispiel bei PatientInnen mit Lungenerkrankung auch während der Fahrt notwendig sein.

„Unsere MitarbeiterInnen sind österreichweit im Einsatz und das 24 Stunden am Tag. Sollte es zu einem Notfall während der Fahrt kommen, können sich Patientinnen und Patienten darauf verlassen, dass ausgebildete Profis Erste Hilfe leisten können und das weit über die Grenzen der Erstversorgung hinaus. Ich möchte mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedanken, die sich in diesen besonders fordernden Zeiten so intensiv für unsere Gesellschaft einsetzen!", so ASBÖ-Bundesgeschäftsführer KO LAbg. Reinhard Hundsmüller.

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