Coronavirus: Wir brauchen pragmatische Lösungen

Maturanten und Maturantinnen brauchen faire Vorbereitung. Digitale Infrastruktur muss jetzt zügig aufgebessert werden.

Wien (OTS) - Die Oberstufen und Kollegs in ganz Österreich werden nun ab Montag geschlossen. Die Volksschulen sowie die Unterstufen haben weiterhin Unterricht, jedoch auf freiwilliger Basis. Durch digitale Hilfsmittel soll der Unterricht in den Oberstufen weitergeführt werden. Hierbei stehen die Schulen vor großen Herausforderungen, da die digitale Infrastruktur an einigen Standorten nicht gegeben ist. Die Schülerunion fordert schon seit Jahren die Digitalisierung an Schulen und ortet hier einen schnellen Handlungsbedarf.

Bundesschulsprecherin Jennifer Uzodike findet klare Worte zur Thematik: ”Nachdem jetzt alles derart schnell geht, erkennt man den Ernst der Lage. Die Bundesregierung hat schnell und konsequent gehandelt. Der Schritt, die Schulen zu schließen, ist aus meiner Sicht ein wichtiger und richtiger. Dennoch muss bedacht werden, dass wir uns mit noch unbekannten Herausforderungen auseinandersetzen müssen. Jetzt gilt es sachliche und pragmatische Lösungen zu entwickeln und die Schülerschaft, Lehrerschaft und Eltern zu unterstützen. Des Weiteren ist für mich ebenfalls klar, die Matura ist ein zentrales Thema, denn eine faire und gute Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen ist jetzt kaum mehr gewährleistet. Durch diese Ausnahmesituation fehlen den Maturantinnen und Maturanten wichtige Vorbereitungsstunden.”

“Als Schülerunion ist uns die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler ein Herzensanliegen. Gleichzeitig haben wir es auch in unserer Verantwortung gesehen, die Schülerschaft bestmöglich zu informieren und zu unterstützen. Deshalb haben wir innerhalb kürzester Zeit eine Helpline sowie einen Live-Ticker eingerichtet, mit dem wir in direkten Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern treten. Hier und jetzt gilt es die Lösungen schnell zu entwickeln, um eine reibungslose Fortführung der Bildung zu gewährleisten. Außerdem fordern wir als Schülerunion seit Jahren die Umsetzung des digitalen Unterrichts sowie eine flächendeckende digitale Infrastruktur. In dieser Zeit sehen wir, wie wichtig es ist, dass die Schulen entsprechend ausgerüstet sind und dass Lehrpersonen sowie die Schülerschaft mit den neuen Medien umgehen können”, meint Bundesobmann Sebastian stark.

Die Schülerunion ist mit über 30.000 Mitgliedern die größte Schülerorganisation Österreichs, in der sich die Mitglieder ehrenamtlich engagieren. Durch ihr vielfältiges Serviceangebot, wie zum Beispiel dem Schulrechtsnotruf und diversen Weiterbildungen, gilt sie als wichtigste Anlaufstelle für Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus bringt sie ihre Forderungen in der Landesschülervertretung (142/159 Mandate) sowie in der Bundesschülervertretung ein, in der sie im Schuljahr 2019/20 26 von 29 Mandaten sowie die Bundesschulsprecherin stellt.

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Pressesprecher Schülerunion
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