Brandweiner und Hammer begrüßen Teiltauglichkeitsmodell

ÖVP-Zivildienstsprecher und ÖVP-Wehrsprecher: Teiltauglichkeit wird Zivildienst und Bundesheer stärken

Wien (OTS) - Der ÖVP-Zivildienstsprecher Abg. Lukas Brandweiner und ÖVP-Wehrsprecher Abg. Michael Hammer begrüßen die Einigung zur Neuaufstellung der Tauglichkeitskriterien für Stellungspflichtige und sehen positive Auswirkungen für den Zivildienst. "Ein Grundpfeiler unserer Gesellschaft ist der Dienst an unseren Mitmenschen. Die tausenden Zivildiener leisten Großartiges, ob in den Rettungsorganisationen, in Pflegeheimen und Krankenhäusern, oder in landwirtschaftlichen Betrieben. Dennoch stehen wir vor der Herausforderung, dass die Zahl der Zivildiener stetig abnimmt, auch aufgrund hoher Untauglichkeitszahlen", so Brandweiner und Hammer anlässlich des entsprechenden Ministerratsvortrags, der von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und Zivildienstministerin Elisabeth Köstinger heute eingebracht wurde.

Konkret waren im Jahr 2019 45.000 junge Männer stellungspflichtig, davon entschieden sich etwa 13.500 für den Zivildienst und knapp 15.000 waren gänzlich bzw. vorübergehend untauglich. "Mit der Teiltauglichkeit können wir die geburtenschwachen Jahrgänge etwas abfedern, aber die Herausforderung sicherlich nicht zu 100 Prozent lösen. Gleiches gilt übrigens auch für das Bundesheer", ist sich Brandweiner sicher.

"Für das österreichische Bundesheer bedeutet die neue Tauglichkeitsstufe ebenfalls eine Entlastung", sagt Hammer und meint weiter, dass "das Bundesheer jährlich etwa 20.000 Rekruten braucht, um deren Aufgaben in vollem Umfang nachkommen zu können. Mit 16.000 im Jahr 2019 fehlen schon 4.000 und die Prognose ist nicht rosig."

Mit den zwei Tauglichkeitsstufen – "Volltauglich" für uneingeschränkten Einsatz bei Bundesheer und Zivildienst und "Teiltauglich", für eine Verwendung in Büro, Küche oder einer anderen individuell angepassten Tätigkeit – ist der sinnvolle Dienst an der Gesellschaft zukünftig für mehr junge Männer möglich als bisher. "Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wir werden auch weiterhin für die Interessen des Grundwehrdienstes und des Zivildienstes arbeiten, leisten doch sowohl Soldaten als auch Zivildiener einen unverzichtbaren Beitrag für unser Österreich", sind sich Hammer und Brandweiner einig. (Schluss)

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