FPÖ-Mahdalik ad U-Kommission: Na klar, Weisung zum Chorherr-Verein war ein „Missverständnis“

Schon wieder ein Zeuge mit massiven Erinnerungslücken

Wien (OTS) - „Wer‘s glaubt, wird selig. Mir schien fast, als hätten sich die massiven Metallträger der Sitzungssaaldecke gebogen“, meint FPÖ-Klubobmann Toni Mahdalik zur heutigen Aussage des ehemaligen Bereichsdirektors für internationale Beziehungen, der bei allen relevanten Fragen Gedächtnisschwächen erkennen ließ . Seiner - so ziemlichen einzigen - Erinnerung nach hat er seinem damaligen Mitarbeiter keine Weisung erteilt, den Chorherr-Verein nicht so genau zu prüfen, die bisweilen zuhauf fehlenden Unterlagen nur einmal nachfordern und dann quasi eine Ruhe zu geben, wie dieser als Zeuge in der vergangenen Sitzung sinngemäß ausgesagt hatte. „Der besagte Mitarbeiter dürfte ihn wohl missverstanden haben“, so die ziemlich fadenscheinige Begründung des ehemaligen Bereichsdirektors.

„Man merkt bei allen Fragen zum ‚System Chorherr‘, dass es hier offenbar in jeder Hinsicht um sehr hohe Millionenbeträge gegangen ist. Der Chorherr-Verein hat medial kolportierte 4,3 Mio. Euro an Spenden größtenteils von Immobilienhaien eingesammelt, die den ‚Einsatz‘ - so der zentrale Vorwurf in dieser Causa - durch mutmaßliche Wunschwidmungen zehn- und hundertfach zurückbekommen haben sollen. „Die Botschaft, dass die edlen Spender aus rein philanthropischen gehandelt haben, hört ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“, bemerkt Mahdalik dazu.

Auch die Stadt Wien hat 550.000 Euro aus dem Steuertopf in den Chorherr-Verein gebuttert, obwohl die Förderungskriterien laufend verletzt wurde. Laut diesen hätten die Fördermittel bei Nichtlieferung wichtiger Unterlagen - was gleichsam permanent passiert ist - zurückgezahlt werden müssen. „Rot-Grün hat das unverständlicher Weise unterlassen. Für mich ist das glasklare Untreue gegenüber dem Steuerzahler und könnte sogar den Tatbestand des Amtsmissbrauchs durch die zuständigen Regierungsmitglieder von SPÖ und Grünen erfüllen“, sagt Mahdalik. (Schluss)

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