Die Österreichische Gesundheitskasse ist zu rund 70 Prozent weiblich

Für Frauen ist die ÖGK eine attraktive Arbeitgeberin. Das belegt der rund 70- prozentige Frauenanteil der mehr als 12.000 ÖGK- Beschäftigten in Österreich.

Wien (OTS) - Das österreichische Gesundheitssystem wird zu einem großen Teil von Frauen getragen und wird auch von Jahr zu Jahr weiblicher. Das beweist ein Blick auf die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK). Hier sind sowohl im Gesundheitsbereich als auch in der Verwaltung österreichweit mehr Frauen als Männer beschäftigt. Auch im mittleren Management und in qualifizierten Stabspositionen sind Frauen mit 52 Prozent bereits in der Überzahl. Im niedergelassenen Bereich liegt der Anteil der Ärztinnen in Einzelpraxen mit ÖGK Vertrag bei rund einem Drittel, auch hier mit steigender Tendenz. Somit ist die ÖGK mit einem Frauenanteil von rund 70 Prozent ein überaus attraktiver Arbeitgeber für Frauen.

Gleichstellung ist in der ÖGK nicht nur ein Schlagwort, sondern es erfolgt eine Stärkung der weiblichen Mitarbeiterinnen in allen Bereichen. Die Österreichische Gesundheitskasse nimmt daher den Weltfrauentag zum Anlass um sich bei allen Frauen für die wertvolle Arbeit, die Tag für Tag geleistet wird, ganz herzlich zu bedanken.


Zahlreiche Programme richten sich an Frauen


Auch für weibliche Versicherte wird in der ÖGK viel getan, so wird in der Gesundheitsförderung der Bereich Frauengesundheit weiter ausgebaut. Das zeigen die breit gefächerten Programme, die von der ÖGK speziell für die weiblichen Versicherten angeboten werden. So werden u.a. präventive Maßnahmen mit REVAN und „Frühe Hilfen“ österreichweit für schwangere Frauen und junge Mütter gesetzt. Zudem gibt es zahlreiche regionale Kooperationen, etwa in der Steiermark „Schwanger, gut begleitet durch 40 Wochen“. In Oberösterreich stößt MIA (Miteinander Auszeit) auf großes Interesse. Dieses Programm unterstützt vorwiegend Mütter, die psychisch besonders belastet sind. In Niederösterreich werden Projekte speziell für die Zielgruppe der Migrantinnen angeboten. Großes Interesse gibt es österreichweit auch für das Vorsorgeprogramme PAP-Abstrich.


Brustkrebs-Früherkennungsprogramm


Drüber hinaus bietet das 2014 ins Leben gerufene Österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm die qualitätsgesicherte Mammografie an 190 radiologischen Standorten. Das Mammografie-Screening gilt derzeit als die verlässlichste Methode zur Früherkennung von Brustkrebs. Umfassende Qualitätskriterien für die Untersuchung – wie eine standardisierte Doppelbefundung nach dem 4-Augen-Prinzip sowie neueste technische Geräte – und verbindliche Zertifizierungen für die am Früherkennungsprogramm teilnehmenden Radiologinnen und Radiologen sichern die hohe Qualität des Programms.


Frauen ab 40 Jahren können im Rahmen dieses Programms alle zwei Jahre kostenlos eine Früherkennungsmammografie in Anspruch nehmen. Frauen im Alter zwischen 45 und 69 Jahren können alle 24 Monate mit ihrer e-card zur Früherkennungsmammografie gehen; eine Einladung oder Zuweisung zur Untersuchung ist nicht notwendig. Frauen im Alter von 40 bis 44 Jahren bzw. ab 70 Jahren können sich bei der Telefon-Serviceline unter 0800 500 181 oder online auf www.frueh-erkennen.at zum Programm anmelden. Nach der Freischaltung ihrer e-card können diese ebenfalls alle 2 Jahre mit dieser zur Früherkennungsmammografie gehen.


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