EANS-Adhoc: Bank für Tirol und Vorarlberg AG / Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens durch die Übernahmekommission gemäß § 33 ÜbG

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Recht/Prozesse
06.03.2020

Innsbruck -
Der 1. Senat der Übernahmekommission hat am 02. März 2020 auf Antrag der UniCredit Bank Austria AG (FN 150714p) und der CABO Beteiligungsgesellschaft m.b.H. (FN 230033i) die Einleitung eines Verfahrens gemäß § 33 ÜbG betreffend die Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft (FN 32942w), beschlossen und am 06. März 2020 im Amtsblatt zur Wiener Zeitung veröffentlicht.

Gegenstand der Untersuchung dieses Nachprüfungsverfahrens ist, ob Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft (FN 32942w), Oberbank AG (FN 79063w), Oberbank Beteiligungsholding Gesellschaft m.b.H. (FN 228000w), BKS Bank AG (FN 91810s), BKS 2000 Beteiligungsverwaltungsgesellschaft mbH (FN 134279w), BTV Beteiligungsholding GmbH (FN 114039f), BTV 2000 Beteiligungsverwaltungsgesellschaft m.b.H. (FN 51485p), OBK-Mitarbeiterbildungs-und Erholungsförderung registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung (FN 196243v), Wüstenrot Wohnungswirtschaft registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung (FN 69160g), Beteiligungsverwaltung Gesellschaft m.b.H. (FN 81137w) sowie Generali 3Banken Holding AG (FN 234231h) eine Angebotspflicht, insbesondere gemäß § 22a Z 3 oder § 22 Abs 4 ÜbG, verletzt haben. Dies betrifft vor allem die Gründung der Generali 3Banken Holding AG und damit zusammenhängende Vorgänge sowie die Kapitalerhöhung der Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft im Jahr 2018.

Sollte eine Verletzung der Angebotspflicht festgestellt werden, ruhen die Stimmrechte der zuvor genannten Rechtsträger aus den Aktien an der Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft bis ein dem Übernahmegesetz entsprechendes Pflichtangebot auf den Erwerb sämtlicher Aktien der Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft von den zuvor genannten Rechtsträgern gestellt oder das Ruhen der Stimmrechte von der Übernahmekommission aufgehoben wird. Der Vorstand der Emittentin ist der Auffassung, dass keine Verletzung einer Angebotspflicht vorliegt.

Ende der Mitteilung euro adhoc

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