ÖAAB-Salzmann zum Frauentag: Rollenbilder aufbrechen, Chancen für die Zukunft erhöhen

Vor allem junge Mädchen sollten besser über die Möglichkeiten abseits der typischen Frauenberufe Bescheid wissen

Wien (OTS) - „Frauenpolitik ist mehr als Familienpolitik, Frauenpolitik ist Gesellschaftspolitik. Deshalb nehmen wir den Internationalen Frauentag zum Anlass uns in Erinnerung zu rufen, dass es unser Ziel sein muss, für Frauen und Männer, für Mädchen und Burschen die gleichen Chancen zu schaffen, Benachteiligungen in allen Bereichen abzubauen, und die Rollenbilder in den Köpfen der Menschen zu verändern“, ist die Bundesvorsitzende der ARGE Frauen im ÖAAB Abg.z.NR Gertraud Salzmann überzeugt.

„Nach wie vor wählen fast die Hälfte der weiblichen Lehrlinge Berufe wie Einzelhandels- oder Bürokauffrau und Friseurin, bei den Burschen arbeitet hingegen bereits mehr als ein Drittel in den besser bezahlten Berufsfeldern Metalltechnik, Elektrotechnik und KFZ-Technik. Das Ziel muss sein, die attraktiven und modernen Berufsbilder fernab der typischen Frauenberufe sichtbarer zu machen und mehr Frauen dafür zu begeistern“, betont Salzmann.

„Die Arbeitswelt hat sich in den vergangenen Jahrzehnten rasch gewandelt. Die rasante Entwicklung der technischen Möglichkeiten wird noch weiter zunehmen. Es ist daher außerordentlich wichtig, die Jugend – und hier insbesondere die Mädchen - auf diese Reise in die Zukunft mitzunehmen. Hier müssen wir Hemmschwellen abbauen, und Rollenbilder aufbrechen. Nur so können wir die Chancen der Frauen in der Zukunft erhöhen, und auch die Gleichstellung mit den Männern forcieren“, so die ÖAAB-Frauenvorsitzende.

„Viele Mädchen und Frauen haben Talent und Potenzial für handwerkliche und technische Ausbildungen und Berufe. Sie nehmen sie nur zu wenig wahr bzw. sind sie zu wenig über die Möglichkeiten informiert. Eine bessere Berufsorientierung einerseits im Schulunterricht, aber auch bei der Studienwahlberatung ist für uns essentiell, um hier einen Umdenkprozess in den weiblichen Köpfen zu starten und Stereotypen abzubauen“, so Salzmann abschließend.


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