90 Jahre Tiefkühlkost: Von den Inuit in die heimischen Küchen

Am 6. März 1930 wurden in den USA die ersten Tiefkühlprodukte verkauft.

Wien (OTS) - Am 6. März 1930 wurden in den USA die ersten Tiefkühlprodukte verkauft, seit 1984 ist der 6. März als „National Frozen Food Day“ (Tag der Tiefkühlkost) bekannt. In die Supermärkte hat der Biologe Clarence Birdseye tiefgekühlte Produkte gebracht, inspiriert wurde er dazu von den Inuit in Grönland, die Fisch so konservierten. In Österreich gilt Hans Petter als Pionier der Tiefkühlkost. Er begann seine Produktion im Marchfeld, wo bis heute für iglo Österreich Gemüse angebaut und verarbeitet wird. Was sich in 90 Jahren nicht verändert hat: Damals wie heute ist Tiefkühlen eine natürliche Form der Haltbarmachung, die keine weiteren Zusatzstoffe braucht und Vitamine und Mineralstoffe bestmöglich erhält. Das Lieblingstiefkühlprodukt der Österreicher ist das iglo-Fischstäbchen, das 2019 seinen 60. Geburtstag feierte.

Vor 90 Jahren, am 6. März 1930, wurden in den USA – genauer gesagt in Springfield – erstmals tiefgekühlte Lebensmittel in ausgewählten Supermärkten verkauft. Als Erfinder der Tiefkühlkost gilt der Biologe Clarence Birdseye. Er entdeckte im Rahmen eines Aufenthalts bei den Inuit in Grönland, dass frisch gefangene Fische bei Temperaturen von etwa minus 40 Grad Celsius sofort frieren, nach dem Auftauen aber frischer schmecken als gekühlter Fisch – und das sogar Monate später. Nach viel Tüftelei und einigen Rückschlägen brachte er schließlich Tiefkühlkost erfolgreich auf den Markt.

In Österreich begann die Geschichte der Tiefkühlkost etwas später als in den USA, und zwar in den frühen 1940er Jahren. Während die ersten Truhen und Produkte aus Deutschland importiert wurden, begann der österreichische Pionier der Tiefkühlkost, Hans Petter, mit dem Tieffrieren von Gemüse in Raasdorf im Marchfeld und legte damit den Grundstein für iglo Österreich. Denn aus dem Marchfeld kommen bis heute Gemüse und Erdäpfel für iglo Produkte: 2019 waren es 3271 Tonnen Gemüse und 3471 Tonnen Erdäpfel, die für iglo Produkte verarbeitet wurden.

Damals wie heute: Tiefkühlen ist natürliche Form der Konservierung

Tiefkühlen ist damals wie heute eine natürliche Form der Konservierung, die keine weiteren Zusatzstoffe oder Konservierungsmittel braucht. Was ursprünglich in Grönland die von Natur aus tiefen Temperaturen erledigten, macht heute die Technik des Blitzfrierens – also schnelles Einfrieren bei etwa minus 30 Grad – möglich. Der Vorteil: Während sich durch das Einfrieren die Haltbarkeit der Lebensmittel verlängert, bleiben die Inhaltsstoffe – auch über längere Zeiträume – zum größten Teil bestehen. So bleibt nicht nur der Eiweiß-, Kohlenhydrat- oder Fettgehalt von Lebensmitteln unverändert, sondern auch Vitamine und Mineralstoffe bleiben bestmöglich erhalten.

2019 verzehrte jeder Haushalt 22 kg Tiefkühlprodukte

Seit den 1960er Jahren – als Kühltruhen vermehrt zur Standardausstattung heimischer Küchen wurden –, sind Tiefkühlprodukte auch in österreichischen Haushalten etabliert. Der Pro-Kopf-Verbrauch entwickelte sich rasant: von 1,9 kg im Jahr 1965 auf 4 kg im Jahr 1975 und 15,6 kg im Jahr 1995. 2019 konsumierte jeder österreichische Haushalt durchschnittlich 22 kg Tiefkühlprodukte – Eis und Torten ausgenommen*.

Das Lieblingstiefkühlgericht der Österreicher: das iglo Fischstäbchen

Eine wichtige Rolle im Tiefkühlregal spielt – damals wie heute – noch Fisch, quasi das tiefgekühlte Ursprungsprodukt. Denn die Hitliste der Lieblingstiefkühlgerichte der Österreicher 2019** führt das iglo Fischstäbchen an, das 2019 seinen 60. Geburtstag feierte. Auf dem zweiten Platz finden sich Polar-Dorsch-Filets, gefolgt vom Polar-Dorsch Müllerin. Der vierte Platz geht an Feine Welle Frites, Platz fünf an die Marillenknödel. Der Cremespinat, der in Österreich traditionell rund um Ostern Hochsaison hat, liegt auf Platz neun und schafft es damit ebenfalls unter die Top 10 der meistgekauften iglo-Produkte 2019.

Ein paar Daten und Fakten zur Tiefkühlkost

  • Die TK-Lieblingsgerichte der Österreicher nach Kategorien*:
    • Fisch: iglo Fischstäbchen
    • Kartoffeln: iglo Feine Welle
    • Mehlspeisen: iglo Marillenknödel
    • Gemüse: iglo Cremespinat
  • 6 Mal pro Woche öffnen die Österreicher den Tiefkühlschrank zuhause**
  • 95 Prozent aller österreichischen Haushalte kaufen Tiefkühlprodukte***
  • 21 Mal pro Jahr greifen österreichische Konsumenten im Supermarkt zu Produkten aus der Tiefkühltruhe***

Quellen:

  • * Nielsen 2019, exkl. Eis und Torten im LH inkl. H/L, exkl. Heimzusteller
  • ** Umfrage im Auftrag von iglo Österreich, 2020, Sample: 500, MaFo durch marketagent.com (CaWi)
  • ** Nielsen Markt total nach Umsatz, 2019, exkl. Torten/Eis, exkl. Heimzustellung
  • *** GfK HH Panel, MAT Q3/2018

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