Grüne Wieden/Neuroth: Tempo 30 auf der Favoritenstraße - Grüne Forderung wird endlich umgesetzt

Wien (OTS) - Die Grünen Wieden haben sich in den letzten 10 Jahren konsequent für die Umsetzung von Tempo 30 eingesetzt. In den Nebenstraßen ist das nun flächendeckend geglückt. „Seit dem tragischen tödlichen Unglück mit dem Schüler auf einem Zebrastreifen in der Landstraßer Hauptstraße im vergangenen Jahr haben wir noch mehr Druck gemacht und Anträge zu Tempo 30 für die Hauptstraßen der Wieden gestellt. Diese Anträge wurden im Verkehrs- und Planungssausschuss debattiert aber auch von der SPÖ abgelehnt“, so die Grüne Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Barbara Neuroth.

Schon im März 2019 haben Wiedner Eltern eine Petition zu Tempo 30 für Kindersicherheit ins Leben gerufen. Laufend thematisieren die Grünen die Gefahr für die Sicherheit auf den Straßen für Kinder und ältere Menschen mit verschiedenen Aktionen.

„Umso mehr freut es mich, dass überraschend und rechtzeitig zur Wien Wahl im Herbst Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl die Flucht nach Vorne antritt mit einem für die SPÖ überraschenden Vorschlag zu Tempo 30 in der Favoritenstraße. Ein Unfall Anfang Februar auf dem Zebrastreifen bei der Theresianumgasse, wo ein Kind von einem Autofahrer angefahren wurde, ein Beinahe-Unfall mit einem Schulkind, wo das Auto nicht mehr vor dem Zebrastreifen abbremsen konnte, und nicht zuletzt ein Autofahrer, der mit überhöhter Geschwindigkeit in einen Baum raste, zeigen deutlich die neuralgischen Gefahrenstellen auf der Favoritenstraße auf“, so Neuroth.

„Tempo runter auf den Hauptstraßen der Wieden, das bringt mehr Sicherheit für alle Benutzer*innen, reduziert den Lärm und die Abgase. Wir freuen uns, dass die SPÖ Wieden und Frau Bezirksvorsteherin Halbwidl nach einem Jahr Nachdenkzeit doch erkannt haben, dass Tempo 30 auf der Favoritenstraße eine sinnvolle Maßnahme ist, die sich aber auf weitere Durchzugsstraßen im 4. Bezirk, wie die Wiedner Hauptstraße und die Operngasse/Margaretenstraße ausdehnen sollte. Auch diese Geschäftsstraßen leiden unter dem Durchzugsverkehr und werden sehr von Fußgänger*innen und Schulkindern frequentiert“, so Neuroth abschließend.


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