JUNOS fordert eine automatische Anpassung der Bundesjugendförderung an die Inflation

Anna Stürgkh: „Nette Worte zahlen keinen Bildungsauftrag.“

Wien (OTS) - Anlässlich der Budgetverhandlungen machen JUNOS – Junge Liberale NEOS auf die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements im Kinder- und Jugendbereich aufmerksam: „43% der Jugendlichen in Österreich sind ehrenamtlich tätig. Im Regierungsprogramm steht, dass die Anerkennung des Ehrenamts gefördert werden soll. Dieses Vorhaben begrüßen wir natürlich, es muss sich jetzt aber auch in den Zahlen niederschlagen​. ​ “, so JUNOS-Bundesvorsitzende Anna Stürgkh.
JUNOS kritisieren die massiven Verluste für Jugendorganisationen seit Beginn des Jahrtausends. Die Bundesjugendförderung wurde seit 2001 nicht mehr erhöht, was zu einem Verlust von über 40% führt. „Jugendorganisationen führen einen unheimlich wichtigen Auftrag aus und das mit immer weniger Geld. Eine Förderung der Anerkennung des Ehrenamts sieht für uns anders aus“, mahnt Stürgkh.

Die Einbußen durch die Inflation betragen in absoluten Zahlen insgesamt über eine Million Euro. Für JUNOS ist es unverständlich, dass 20 Jahre lang keine Erhöhung in Erwägung gezogen wurde. „Zu einer solchen Situation hätte es gar nicht kommen müssen, würde die Förderung automatisch an die Inflation angepasst. Wenn man es für Parteiförderung geschafft hat, dann für die nächste Generation erst recht“, erklärt Stürgkh.
„Wir erwarten uns bei der anstehenden Budgetrede des Finanzministers im Nationalrat ein klares Bekenntnis zu mehr finanziellen Mitteln für die Jugendarbeit. Nette Worte zahlen keinen Bildungsauftrag.“, so Stürgkh abschließend.

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