Die Saat ist aufgegangen – Großer Ansturm beim 1. ARCHE NOAH Saatgutfestival in Wien

Die Vielfalt der europaweit einmaligen Saatgutsammlung lockte über 1.800 gartenbegeisterte Menschen zum Fest für 30 Jahre ARCHE NOAH

Der beeindruckende Zuspruch bei der Premiere des Saatgutfestivals verpflichtet uns geradezu, nicht nur zum heurigen Jubiläum, sondern auch die nächsten Jahre dafür zu sorgen, dass vielfältiges, samenechtes Saatgut immer breiter verfügbar wird. Das Interesse, die Freude und der Eifer, selbst aus Samen junge Pflänzchen zu ziehen ist einfach ansteckend. Und immer mehr Menschen wollen einen Teil ihrer Ernährung selber in die Hand nehmen – von Anfang an – vom Samenkorn bis zum Teller. Dafür steht ARCHE NOAH seit 30 Jahren, heute mehr denn je!
Bernd Kajtna, Geschäftsführer ARCHE NOAH

Schiltern/Wien (OTS) - Überwältigender Andrang beim 1. ARCHE NOAH Saatgutfestival am Wochenende in Wien. Die Vielfalt der europaweit einmaligen Sammlung lockte über 1.800 gartenbegeisterte Menschen ins Albert Schweitzer Haus. Gefeiert wurde 30 Jahre ARCHE NOAH – 30 Jahre Einsatz für die Kulturpflanzenvielfalt. Die Freude ist groß, denn die Saat ist aufgegangen!

Die eindeutigen Stars der Veranstaltung waren unzählige, liebevoll gefüllte Päckchen mit vielen kleinen, oft recht unscheinbaren Samenkörnern. Doch in diesen steckt geballte Kraft, der Keim für allerlei essbare Pflanzen zum selber Ziehen. Gesucht und gefunden, gekauft und getauscht wurde Saatgut von bunten Paradeisern wie farbenfroh gescheckten Bohnen, allerlei Variationen von Blattgemüsen und Salaten, Kraut und Rüben aus Großmutters Garten, Edelreiser von alten Obstbäumen, Knollen von selten gewordenen Erdäpfelsorten, genauso wie Samen von exotischen Kräuter, die sich in unseren Gärten bereits heimisch fühlen.

Im Mittelpunkt dieser erstmaligen Präsentation standen aber nicht nur die Samenschätze selber, sondern auch jene Menschen, die mit ihrem Engagement seit Jahrzehnten dafür sorgen, dass solche Vielfalt verfügbar bleibt. Bis zu 90% der ehemaligen Kulturpflanzenvielfalt ist bereits unwiederbringlich verloren gegangen, der weltweite Arten- und Sortenschwund geht täglich weiter. Für die Zukunft unseres Planeten, zur Sicherung unserer Ernährung ist jedoch statt Monokultur eine breite genetische Vielfalt unabdingbar. Nur diese bietet anpassungsfähige, hitzetolerante und genügsame Pflanzen mit Geschmacksvielfalt und wertgebenden Inhaltsstoffen.

Der gemeinnützige Verein ARCHE NOAH sorgt seit 1990 gemeinsam mit hunderten privaten Gärtnerinnen und Landwirten für den Erhalt einer standortangepassten regionalen Pflanzenvielfalt samt dem dazugehörigen Wissen. Denn der erfolgreiche Zyklus vom Samenkorn zur Pflanze und wiederum zum Samen erfordert viel Können und ideellen Einsatz. Das enorme Interesse am 1. Saatgutfestival zeigte, dass diese Saat jetzt aufgeht.

Dazu Bernd Kajtna, Geschäftsführer von ARCHE NOAH:

„Der beeindruckende Zuspruch bei der Premiere des Saatgutfestivals verpflichtet uns geradezu, nicht nur zum heurigen Jubiläum, sondern auch die nächsten Jahre dafür zu sorgen, dass vielfältiges, samenechtes Saatgut immer breiter verfügbar wird. Das Interesse, die Freude und der Eifer, selbst aus Samen junge Pflänzchen zu ziehen ist einfach ansteckend. Und immer mehr Menschen wollen einen Teil ihrer Ernährung selber in die Hand nehmen – von Anfang an – vom Samenkorn bis zum Teller. Dafür steht ARCHE NOAH seit 30 Jahren, heute mehr denn je!“

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Rückfragen & Kontakt:

ARCHE NOAH, Gesellschaft zur Erhaltung und Verbreitung der Kulturpflanzenvielfalt
Elisabeth Plitzka
Leitung Kommunikation und Presse
+436767725895
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