Minus 40% seit 2001: Kinder- und Jugendorganisationen brauchen mehr Budget

Die Kinderfreunde fordern gemeinsam mit der Bundesjugendvertretung eine Inflationsanpassung der Bundes-Jugendförderung

Wien (OTS) - Seit dem Jahr 2001 ist die Bundesjugendförderung nicht mehr inflationsangepasst worden – das bedeutet, wenn man es hochrechnet, dass die österreichischen Kinder- und Jugendorganisationen heute 40% weniger Budget zur Verfügung haben. „Das muss sich endlich ändern! Wir fordern anlässlich der Budgetverhandlungen der Regierung, dass die Arbeit von Kindern und Jugendlichen, die sich ehrenamtlich engagieren, auch finanziell wertgeschätzt wird“, so Daniel Bohmann, Bundesgeschäftsführer der Kinderfreunde.

Der Verlust von 40% Budgetmitteln soll mit dem kommenden Budget endlich ausgeglichen werden. „Wir Kinder- und Jugendorganisationen brauchen nach bald zwanzig Jahren Stagnation wieder finanzielle Sicherheit, um unsere Arbeit kontinuierlich und gut leisten zu können, erklärt Bohmann. „In tausenden ehrenamtlichen Stunden engagieren sich bei uns Kinderfreunden, aber auch in vielen, vielen anderen Organisationen, Kinder- und Jugendliche für Klima- und Umweltschutz, für Demokratie und Vielfalt, für Mädchen und ihre Rechte, für Selbstbestimmung und Solidarität. Diese Kinder- und Jugendliche leisten einen enorm wichtigen Beitrag zum Zusammenleben in Österreich. Diese Arbeit wertzuschätzen, heißt, sie auch finanziell zu würdigen“, ist sich Bohmann sicher.

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