Sozialistische Jugend fordert Inflationsanpassung der Kinder- und Jugendförderung

Wien (OTS) - „Junge Menschen brauchen Räume, in denen sie sich entfalten können. Kinder- und Jugendorganisationen leisten hier eine unersetzliche Arbeit für die gesamte Gesellschaft“ erklärt Paul Stich, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend. „Dafür brauchen sie aber finanzielle Mittel. Die Förderungen für diese Organisationen sind schon seit 2001 nicht inflationsangepasst worden. So kann es nicht weitergehen!“

„Bei der Sozialistischen Jugend legen wir Schwerpunkte auf antirassistische und feministische Bildungsarbeit. Wir veranstalten Seminare, bei denen sich junge Menschen vernetzen, voneinander lernen und gemeinsam Spaß haben können. Die Teilnahmebeiträge versuchen wir so niedrig anzusetzen, dass es sich jede und jeder leisten kann“, sagt Stich. Die Finanzierung wird allerdings immer herausfordernder. Die Bundesjugendvertretung (BJV) hat berechnet, dass durch die fehlende Inflationsanpassung heute um 40 Prozent weniger Kinder- und Jugendförderung zur Verfügung steht als 2001. „Wenn Kinder- und Jugendarbeit der Regierung etwas wert ist, dann muss sie hier auch investieren und diesen Misstand im neuen Budget beheben!“ fordert Stich.

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