Katholische Jungschar Österreichs: Verlust für Kinder- und Jugendorganisationen ausgleichen!

Wien (OTS) - Anlässlich der Budgetverhandlungen betont die Katholische Jungschar die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements in der Kinder- und Jugendarbeit und fordert eine breite Aufwertung des Ehrenamts.

„Wir freuen uns, dass die neue Bundesregierung im Regierungsprogramm betont, wie wichtig ehrenamtliches Engagement ist und Verbesserungen in Aussicht stellt.“, erklärt Sigrid Kickingereder, Bundesgeschäftsführerin der Katholischen Jungschar. „Darauf müssen nun konkrete Maßnahmen folgen – die Zeit drängt.“

Nach Berechnungen der Bundesjugendvertretung (BJV) stehen Kinder- und Jugendorganisationen durch die fehlende Inflationsanpassung heute um 40 % weniger finanzielle Mittel zur Verfügung. „Dieses Geld fehlt in der täglichen Arbeit. Wir unterstützen daher die Forderung der Bundesjugendvertretung nach einer Inflationsanpassung der Bundes-Jugendförderung, um den 40-prozentigen Verlust auszugleichen.“, fordert Kickingereder. „Das ist ein wichtiger Schritt, um die Kinder- und Jugendarbeit in Österreich abzusichern und weiterzuentwickeln.“

Kinder- und Jugendorganisationen erfüllen wertvolle gesellschaftliche Aufgaben, die ohne ehrenamtliches Engagement undenkbar wären. Die Katholische Jungschar begleitet über 100.000 Kinder in Österreich. „Unsere Gruppenleiter/innen bereiten regelmäßig Gruppenstunden für Kindergruppen vor und organisieren Jungscharlager. Sie übernehmen Verantwortung für die ihnen anvertrauten Kinder und leisten einen unverzichtbaren Beitrag zum gesellschaftlichen Leben.“, fasst Kickingereder zusammen.

Ehrenamtliches Engagement kommt nicht ohne finanzielle und personelle Ressourcen aus. Hauptamtliche Mitarbeiter/innen unterstützen und beraten die Ehrenamtlichen. „Um alle Angebote bereitstellen zu können, müssen Kinder- und Jugendorganisationen finanziell auf sicheren Beinen stehen. Es ist daher nicht nachvollziehbar, dass die Förderungen für Kinder- und Jugendorganisationen seit 2001 stagnieren, das muss sich mit diesen Budgetverhandlungen ändern!“, so Kickingereder weiter.

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Elisabeth Holzner
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