AK unterstützt 314 Beschäftigte nach der Insolvenz des Vorchdorfer Unternehmens Wick Fenster & Sonnenschutz

  • Bevor jemand diesen Schritt setzt, sollte er oder sie sich unbedingt von unseren Expertinnen und Experten beraten lassen
    AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer
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  • Wir werden jedenfalls alles daran setzen, dass die Beschäftigten schnell zu ihrem Geld kommen
    AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer
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Linz (OTS) - Für die Wick Fenster & Sonnenschutz GmbH in Vorchdorf wurde beim Landesgericht Linz ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt. Das Unternehmen beschäftigt 314 Mitarbeiter/-innen. Das Insolvenz-Rechtsschutz-Team der AK Oberösterreich berät die Belegschaft über ihre Rechte und die optimale Vorgangsweise. Es wird versucht, einen Investor zu finden und das Unternehmen fortzuführen. Die AK warnt alle Beschäftigten davor, das Arbeitsverhältnis vorzeitig zu beenden, um keine Ansprüche zu verlieren. „Bevor jemand diesen Schritt setzt, sollte er oder sie sich unbedingt von unseren Expertinnen und Experten beraten lassen“, so AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer.

Von der Insolvenz des Vorchdorfer Fensterherstellers sind 314 Arbeitnehmer/-innen (167 Arbeiter/-innen und 147 Angestellte) und rund 360 Gläubiger betroffen. Die Firma produziert und vertreibt Fenster und Türen sowie Sonnenschutzinstallationen. Als Ursachen für die Insolvenz werden der verschärfte Preiskampf aufgrund neuer Billiganbieter und Meinungsverschiedenheiten zwischen den Eigentümern, die zu einem „Spaltungsprozess“ innerhalb Unternehmens geführt haben, genannt.

Obwohl die Februar-Löhne und -Gehälter der Betroffenen noch nicht fällig sind, arbeiten die AK-Experten/-innen bereits daran, dass die Beschäftigten möglichst schnell diese und die aliquoten Sonderzahlungen (Weihnachts- und Urlaubsgeld) ab 1.1.2020 bekommen. Alle offenen Ansprüche werden bei Gericht und beim Insolvenz-Entgelt-Fonds schnellstmöglich angemeldet. Die Vertretung ist für die Betroffenen kostenlos. Wann die Arbeitnehmer mit der Zahlung durch den Insolvenz-Entgelt-Fonds rechnen können, lässt sich derzeit nicht abschätzen. „Wir werden jedenfalls alles daran setzen, dass die Beschäftigten schnell zu ihrem Geld kommen“, so Kalliauer.


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