FPÖ – Hafenecker: ORF und Puls24 „brillieren“ rund um Aschermittwochs-Berichterstattung

Wien (OTS) - "Nach der erfolgreichen Aschermittwochs-Veranstaltung der FPÖ gestern Abend in Ried, überbieten sich am Tag danach manche Medien in ihrer Berichterstattung – allerdings nicht im positiven Sinn“, kommentiert FPÖ-Mediensprecher NAbg. Christian Hafenecker. Der ORF findet es beispielsweise nicht einmal der Mühe wert, die FPÖ-Veranstaltung auf der ORF-Online-Startseite zu erwähnen. Lediglich im Bericht über das ohnehin seit Wochen bereits feststehende Antreten Straches bei der Wiener Landtagswahl ist am Ende dann doch noch ein wenig über die FPÖ-Veranstaltung zu lesen. Dazu gibt es auf der Startseite noch einen Bericht zum SPÖ-Aschermittwoch mit gerade einmal 200 Gästen. „Diese Vorgangsweise ist befremdlich. Während eine Splittergruppe des Wiener Landtages von der Startseite prangt, wird die Traditionsveranstaltung der drittgrößten Partei Österreichs richtiggehend versteckt. Das ist ein bewusst manipulativer Akt des ORF, dem die FPÖ-Infokampagne „Weg mit den ORF-Zwangsgebühren“ offenbar ziemlich zusetzt“, sagt Hafenecker.

Einen in den Augen des FPÖ-Mediensprechers besonders zweifelhaften Schritt setzt auch der Privatsender „Puls24“. Dort waren die Redebeiträge des Rieder Aschermittwoch-Treffens online abrufbar. Die linke Twitter-Blase war daraufhin richtiggehend empört, sprach von „rassistischer Dreckschleuderei“ und forderte, dass die Videos ohne „journalistische Begleitung“ nicht veröffentlicht werden dürften. „Es ist unfassbar, wie hier von selbsternannten Moralwächtern Forderungen aufgestellt werden, die eigentlich einer Zensur gleichkommen und die freie Meinungsäußerung untergraben, wenn ihnen die geäußerten Inhalte politisch nicht zu Gesicht stehen“, erklärt Christian Hafenecker. Das Tragische dabei: Puls24 hat diesen demokratiepolitisch fragwürdigen Forderungen der linken Twitter-Schickeria nachgegeben und folgende Nachricht veröffentlicht: „Wir haben unsere Video-Ausschnitte zu den Aschermittwochsreden gestern gelöscht. Auf Sendung wurden sie analysiert, sie hier aber ohne Einordnung zu veröffentlichen war ein Fehler. Das tut uns Leid.“ Dieses Einknicken ist für Hafenecker der eigentliche Skandal: „Mündige Bürger sind in der Lage, selbständig zu denken sowie geäußerte Meinungen selber zu beurteilen und einzuordnen. Als TV-Sender hier einfach auf Zuruf einiger weniger Berufsempörten Videos wieder zu löschen, halte ich für demokratiepolitisch höchst bedenklich.“

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