Welttag des Hörens: Gesunde Ohren ein Leben lang

Schwerhörigkeit geht uns alle an

Wien (OTS) - 82 Prozent der Österreicher kennen jemanden mit Hörverlust – zehn Prozent davon sind selbst betroffen. Das zeigt eine Umfrage des österreichischen Hör-Implantate-Herstellers MED-EL anlässlich des von der WHO initiierten Welttags des Hörens am 3. März.

Im Auftrag des österreichischen Hör-Implantate-Herstellers MED-EL befragte das Marktforschungsinstitut Atomik Research 1.002 Männer und Frauen ab 18 Jahren nach ihren Eindrücken zum Thema Hören. 82 Prozent der Befragten gaben an, jemanden mit Hörverlust zu kennen – zehn Prozent davon sind selbst betroffen. Im Fall eines möglichen eigenen Hörverlusts befürchten die meisten Befragten, Frustration bei Kommunikationsschwierigkeiten (28%) zu erleben, das Gefühl von Unzulänglichkeit im Alltag (22%) und soziale Isolation (21%) zu verspüren.

30 Prozent gaben an, ihr Gehör noch nie einem Test unterzogen zu haben; 42 Prozent haben ihr Gehör vor einem bis fünf Jahren zuletzt untersuchen lassen. Dabei wäre ein solcher Test in den meisten Fällen sinnvoll: 47 Prozent der Befragten gaben an, Gesprächspartner im Alltag regelmäßig zu bitten, das Gesagte zu wiederholen, 28 Prozent stellen Radio oder Fernseher regelmäßig lauter und 17 Prozent werden immer wieder dazu angehalten, den Ton leiser zu drehen oder selbst leiser zu sprechen.

WHO-Welttag des Hörens

Jedes Jahr zum 3. März macht die Weltgesundheitsorganisation auf die Wichtigkeit eines gesunden Gehörs aufmerksam. 2020 steht der Welttag unter dem Motto „Hearing for life: Don’t let hearing loss limit you“. Rechtzeitige Hörtests und zeitnahe Versorgung mit der passenden Technologie sind essenziell, um die unangenehmen Folgen von Hörverlust hintanzuhalten. Die WHO empfiehlt Menschen mit Hörbeeinträchtigung, ihren Hörverlust so früh wie möglich ärztlich abklären zu lassen und bei Bedarf Hörgeräte, Cochlea-Implantate und andere technische Hilfsmittel zu nutzen, um (wieder) voll am Leben teilnehmen zu können.

Wenn Hörgeräte nicht mehr helfen, stehen derzeit je nach Art der Hörbeeinträchtigung Knochenleitungsimplantate, Cochlea- und Mittelohr-Implantate oder Hirnstamm-Implantate zur Verfügung. In Österreich werden sie an allen Universitätskliniken und den meisten Landeskrankenhäusern eingesetzt. Die Kosten übernimmt das öffentliche Gesundheitssystem.

Über MED-EL

MED-EL Medical Electronics ist führender Hersteller von implantierbaren Hörlösungen. Das österreichische Familienunternehmen beschäftigt weltweit mehr als 2200 Personen in 30 Niederlassungen. MED-EL bietet die größte Produktpalette an implantierbaren und implantationsfreien Lösungen zur Behandlung aller Arten von Hörverlust. www.medel.com

Zusätzliche Informationen rund um den Welttag des Hörens finden Sie hier: http://www.publichealth.at/portfolio-items/beethoven/

Rückfragen & Kontakt:

Public Health PR: Mag. Michael Leitner, MAS, Tel.: 01/60 20 530/91, Mail: michael.leitner@publichealth.at
MED-EL: Daniela Gruber, Tel.:+43577 881082, Mail: Daniela.Gruber@medel.com

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