„Licht ins Dunkel“-Empfang in der Wiener Hofburg

Bundespräsident Van der Bellen und ORF-Generaldirektor Wrabetz sagen „Danke“ für die erfolgreiche 47. Aktion von „Licht ins Dunkel“

Wien (OTS) - Gestern, am Dienstag, dem 25. Februar 2020, lud Bundespräsident und „Licht ins Dunkel“-Schirmherr Prof. Alexander Van der Bellen in den Spiegelsaal der Wiener Hofburg, um gemeinsam mit ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz und „Licht ins Dunkel“-Präsident Kurt Nekula den vielen Unterstützerinnen und Unterstützern, Kooperationspartnern sowie Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft Danke für eine weitere erfolgreiche Aktion von „Licht ins Dunkel“ zu sagen. Der Empfang fand auch im Beisein von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner sowie hochrangiger Vertreter des österreichischen Bundesheeres statt, das von Beginn an zu den verlässlichen Partnern der ORF-Hilfsaktion zählt. Die Verteidigungsministerin unterstrich: „Ich bin stolz für das österreichische Bundesheer, dass wir Teil dieser Familie ,Licht ins Dunkel‘ sein dürfen.“

Pius Strobl, ORF-Leiter der Aktion, konnte sich über eine inhaltlich und finanziell erfolgreiche 47. Kampagne freuen – allein 9,2 Millionen Euro Spenden am Heiligen Abend – und bedankte sich ebenfalls bei der großen „Licht ins Dunkel“-Gemeinschaft: „Danke für die Energie und Tatkraft, die dahinterstecken. Gemeinsam gelingt es uns, Großes zu bewirken.“ Der Einladung in die Hofburg waren zahlreiche Sponsoren, Wirtschaftstreibende, Kooperationspartner, Repräsentantinnen und Repräsentanten der Hilfsorganisationen und prominente Unterstützerinnen und Unterstützer gefolgt, darunter Siemens-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Hesoun, Österreichische-Lotterien-Vorstandsdirektorin Bettina Glatz-Kremsner, Sirius-Match-Austria-Geschäftsführer Rupert Waranitsch, Johann Auer von Feuro-Meine Trafik, INTERSPOT-Geschäftsführerin Inge Klingohr, Auhof-Center und Riverside-Chef Peter Schaider, die Top-Winzer vom Donnerskirchner Weinquartett, Josef Bayer, Andreas Liegenfeld, Hans Neumayer und Leopold Sommer, „Mister PS“ und Gründer des Ferrari-Clubs, Heribert Kasper, Juwelier Hermann Gmeiner-Wagner, Landtagsabgeordnete und Obfrau der oberösterreichischen Goldhauben, Martina Pühringer, Präsident der Lebenshilfe Österreich, Germain Weber, Caritas-Generalsekretär Bernd Wachter, Diakonie-Direktorin Maria Katharina Moser, Bariton Clemens Unterreiner, die „Licht ins Dunkel“-Botschafter/innen Nina Kraft und Andreas Onea und viele andere mehr.

Bundespräsident Van der Bellen: „Solidarität ist eine der wichtigsten Werthaltungen in der Gestaltung der Zukunft“

Bundespräsident Alexander Van der Bellen unterstrich in seiner Ansprache: „Heute ist ein Tag des Dankes. Sie als Einzelne oder mit Ihrem Unternehmen oder mit Ihrer Organisation haben zum Gelingen der Spendenaktion wesentlich beigetragen.“ Der Bundespräsident erinnerte aber auch daran, dass dies ein „stellvertretendes Danke“ sei, denn „in Wahrheit sind natürlich viel, viel mehr Menschen in ganz Österreich beteiligt – vom Pensionisten bis zur Generaldirektorin“. Van der Bellens Dank galt auch dem ORF: „Er ist das Sprachrohr, die mediale Plattform von ,Licht ins Dunkel‘. Teils geht man neue, innovative Wege, denn die Spenderinnen und Spender von morgen wollen schließlich auch dort abgeholt werden – etwa auf Social Media.“ Dankesworte vom Schirmherren gab es auch für den Verein „Licht ins Dunkel“: „Sie kümmern sich verlässlich darum, dass das Geld punktgenau dorthin kommt, wo es gebraucht wird. Mit Sorgfalt, Effizienz und Nachhaltigkeit.“ Abschließend meinte der Bundespräsident: „Solidarität gehört zum Wesen der Menschen in Österreich und Solidarität ist einfach eine der wichtigsten Werthaltungen in der Gestaltung der Zukunft.“

ORF-Generaldirektor Wrabetz: „Reichweite und Vertrauen ist die Basis des Erfolgs“

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz betonte: „,Licht ins Dunkel‘ ist eine der wichtigsten und schönsten Aufgaben im ORF.“ Der Erfolg der Aktion sei vor allem zwei Tatsachen geschuldet: „Die große Reichweite und der große Radius, den wir mit TV, Radio, Online, TELETEXT und allen Landesstudios abdecken, ist die Basis, die Menschen in unserem Land zu erreichen. Die zweite Säule ist das Vertrauen der Menschen, das sie in uns haben und somit auch spenden.“ Vertrauen und Reichweite seien jedoch nicht nur die Basis für Geldspenden, sondern auch für Bewusstseinsveränderung, so Wrabetz. Die wichtige Botschaft von „Licht ins Dunkel“, die Sensibilisierung für die Anliegen und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen oder in sozialen Notlagen, die Notwendigkeit zur Inklusion und zur Förderung nachhaltiger Projekte, sollen daher in Zukunft auch das ganze Jahr über im ORF sichtbarer gemacht werden.

„Licht ins Dunkel“-Präsident Kurt Nekula: „Gemeinsam Vertrauen in die positive Wirkung inklusiver Modelle entwickeln“

„Licht ins Dunkel“-Präsident Kurt Nekula hielt fest: „Der mittlerweile fast ein halbes Jahrhundert währende Erfolg von ,Licht ins Dunkel‘ entsteht durch das Zusammenwirken mehrerer Zahnräder.“ Nekula unterstrich: „Nur mit einem öffentlich-rechtlichen ORF kann ,Licht ins Dunkel‘ langfristig und qualitativ so hochwertig umgesetzt werden.“, lobte aber auch „das strategische und inhaltliche Zusammenwirken mit den zivilgesellschaftlichen Organisationen“ sowie „die gerechte und transparente Mittelvergabe durch unseren Verein unter notarieller Aufsicht und entsprechender Wirtschaftsprüfung.“ Der „Licht ins Dunkel“-Präsident betonte die wichtige Rolle von ORF und „Licht ins Dunkel“, die gemeinsam dazu beitrügen, „dass mehr Menschen Vertrauen in die positive Wirkung inklusiver Modelle des Lebens entwickeln und dass das Bewusstsein für die gemeinsame Verantwortung für sozio-ökonomisch benachteiligte Menschen in unserer Gesellschaft wächst.“

Mehr als 304 Millionen Euro Spenden in 47 Jahren „Licht in Dunkel“

„Licht ins Dunkel“ erzielt seit Jahren konstant hohe Spendenergebnisse. Das garantiert einen gleichbleibend hohen Aktionsradius. Allein im Vorjahr konnten 421 Sozial- und Behindertenprojekte in allen Bundesländern unterstützt und im Rahmen des „Licht ins Dunkel“-Soforthilfefonds 13.977 Kindern und deren Familien in ganz Österreich geholfen werden. Insgesamt sind seit Bestehen der Aktion 1973 mehr als 304 Millionen Euro gespendet worden.

Die 47. Kampagne von „Licht ins Dunkel“ hat mit zahlreichen Innovationen und neuen Sendegefäßen sowie dem Claim „Den Menschen sehen“ verdeutlicht, dass im Vordergrund die Begegnung von Mensch zu Mensch und nicht die Behinderung steht. Das Spendenergebnis der aktuellen Kampagne wird im April feststehen, da das Geschäftsjahr erst am 31. März endet. Doch die bisherigen Ergebnisse versprechen erneut einen großen Spendenerfolg: 9,2 Millionen Euro sind allein mit allen Aktivitäten bis zum Weihnachtsabend hereingekommen. Großen Anteil am Erfolg hat mittlerweile auch das „Ö3-Weihnachtswunder“: 3,8 Millionen Euro sind dabei für den „Licht ins Dunkel“-Soforthilfefonds und mit dem Ergebnis der „Ö3 Wundertüte“ insgesamt mehr als 4,2 Millionen Euro für Familien in Not in Österreich gespendet worden.

Die „Licht ins Dunkel“-Sendung am 24. Dezember 2019 erreichte einen weitesten Seherkreis 1,5 Millionen Seher/innen, das sind 20 Prozent der österreichischen Bevölkerung in TV-Haushalten. Insgesamt haben 5,2 Millionen Seher/innen bzw. 69 Prozent aller Österreicher/innen zumindest eine Minute durchgängig eine „Licht ins Dunkel“-Sendung gesehen.

Rückfragen & Kontakt:

ORF – Unternehmenskommunikation
Christine Kaiser
(01) 87878 – DW 12422
lichtinsdunkel.ORF.at
presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0008