Berlinale-Weltpremiere für „Freud“ – Marvin Krens ORF/Netflix-Mystery-Thriller-Event – ab 15. März in ORF 1

Uraufführung für ORF-Koproduktion „Speer Goes to Hollywood“ am 26. Februar

Wien (OTS) - Noch bevor „Freud“ am 15., 18. und 22. März 2020 (jeweils ab 20.15 Uhr in Doppel- bzw. Tripelfolgen) in ORF 1 startet, feierte Marvin Krens neuester internationaler ORF/Netflix-TV-Event gestern, am Montag, dem 24. Februar 2020, seine Weltpremiere im Rahmen der 70. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Mit den ersten drei der insgesamt acht Folgen der von ORF, Netflix, Satel Film und Bavaria Fiction koproduzierten Serie wurde die „Berlinale Series“-Reihe eröffnet. Unter den knapp 800 Premierengästen im Zoo Palast waren u. a. ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner, ORF-Fernsehfilmchefin Mag. Katharina Schenk, Sabine Weber, ORF-Redaktion Freud, Netflix Director Content Acquisitions and Co-Productions DACH Kai Finke, Satel-Film-Produzent Heinrich Ambrosch, Bavaria-Film-Produzent Moritz Polterer, Netflix Director International Originals Brian Pearson, Amy Reinhard, Netflix Vice President Acquisitions, Bavaria-Film-Geschäftsführer Christian Franckenstein, Bavaria-Fiction-Geschäftsführer Jan Kaiser, Drehbuchautor, Regisseur und Executive Producer Marvin Kren, Drehbuchautoren Benjamin Hessler und Stefan Brunner, zahlreiche Cast-und Crewmitglieder sowie Filmfonds-Wien-Geschäftsführerin MMag. Gerlinde Seitner. Im Rahmen der 70. Berlinale feiert eine weitere ORF-Koproduktion ihre Weltpremiere: In der Sektion „Berlinale Special“ wird am Mittwoch, dem 26. Februar, der Dokumentarfilm „Speer Goes to Hollywood“, der den NS-Stararchitekten Albert Speer in einem neuen Licht erscheinen lässt, im Haus der Berliner Festspiele uraufgeführt.

ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner: „Wenn eine Serie bei der Berlinale ihre Premiere feiert, dann ist das der Ritterschlag für uns Fernsehmacher. Besonders freut mich, dass uns diese Ehre nach ‚M‘ im Vorjahr nun zum zweiten Mal in Folge zuteilwird. Mit ‚Freud‘ zeichnen wir das Bild des Vaters der Psychoanalyse auf eine ganz neue Art und Weise und präsentieren ihn unserem Publikum als jungen, zutiefst menschlichen ‚Anti‘-Helden, der im Wien der Jahrhundertwende Kriminalfälle löst. Neben den ebenso spannend wie klug erzählten Geschichten zeichnet sich die Serie durch einen herausragenden Cast aus, der von Regisseur Marvin Kren zu Höchstleistungen geführt wurde. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die für unser Publikum diese ganz besonderen Fernsehmomente erschaffen haben.“

ORF-Fernsehfilmchefin Mag. Katharina Schenk: „Marvin Kren und sein Team haben mit ,Freud‘ eine Serie geschaffen, die herausragend ist. Inhaltlich, weil sie sich an eine österreichische Ikone wagt und mit ihr eine wilde, spannende, nie gesehene Reise macht. Stilistisch, weil sie bildgewaltig das Publikum emotional und fast körperlich in ihren Bann zieht. Schauspielerisch mit, allen voran, Robert Finster, Georg Friedrich und Ella Rumpf, deren kraftvolle Darbietungen bemerkenswert und berührend sind. Ich bin sehr stolz darauf, dass der ORF diese Serie seinem Publikum als erster zeigen kann, bevor weltweit zu sehen sein wird, wie viel Talent und Können Österreich zu bieten hat.“

Drehbuchautor, Regisseur und Executive Producer Marvin Kren: „Wir wollen einen ,Freud‘ zeigen, den wir so nicht kennen – einen Mann auf der Suche nach Anerkennung, zwischen Vernunft und Trieb. Seine Psychoanalyse und das Konzept von Es, Ich und Über-Ich entstanden ja nicht im luftleeren Raum – sie beruhen auf Erfahrungen, auf den Erlebnissen eines zerrissenen Genies, dem nichts Menschliches fremd ist. ,Freud‘ ist ein nervenzerreißender, hypnotischer Trip in die Abgründe der menschlichen Seele“, erläutert Marvin Kren die Metaebene seiner High-End-Dramaserie.

SATEL Film Produzent Heinrich Ambrosch: „Die einmalige Kooperation zwischen Netflix und ORF macht ,Freud‘ zur weitest verbreiteten Serie in österreichischen Fernsehgeschichte. Ein Meilenstein für die österreichische Filmwirtschaft! Das beweisen auch der enorme Ansturm auf die Premiere im Berliner Zoopalast und die unzähligen euphorischen Reaktionen im Publikum.“

Marvin Krens internationaler TV-Event „Freud“ ab 15. März in ORF 1

Marvin Krens internationale ORF/Netflix-Eventproduktion „Freud“ präsentiert eine der bedeutendsten Persönlichkeiten Österreichs in einem völlig neuen Licht: Knapp 80 Jahre nach dem Tod des Begründers der Psychoanalyse schlüpft Robert Finster in die Rolle des jungen Sigmund Freud – allerdings nicht auf der Couch zwischen Theorie und Analyse, sondern rastlos, schillernd und wild auf Mörderjagd. Der achtteilige ORF-TV-Event wird ab Sonntag, dem 15. März 2020, um 20.15 Uhr in ORF 1 als ORF-Premiere zu sehen sein. Zum Auftakt als Doppelfolge, stehen die weiteren Folgen am Mittwoch, dem 18. März, und Sonntag, dem 22. März, (jeweils Tripelfolge ab 20.15 Uhr) auf dem Programm von ORF 1. Zur Seite stehen Robert Finster in der topbesetzten, von ORF, Netflix, Satel Film und Bavaria Fiction koproduzierten Serie Ella Rumpf als das berüchtigte Medium Fleur Salomé und Georg Friedrich in der Rolle des Kriegsveteranen Alfred Kiss. In weiteren Rollen spielen u. a. Christoph Krutzler, Brigitte Kren, Rainer Bock, Anja Kling, Mercedes Müller, Philipp Hochmair, Stefan Konarske, Noah Saavedra, Heinz Trixner, Lukas Miko, Aaron Friesz, Martin Zauner, Johannes Krisch und Matthias Franz Stein. Regie bei den acht Folgen der österreichisch-deutschen Produktion führte der mehrfach ausgezeichnete Marvin Kren, der gemeinsam mit Stefan Brunner und Benjamin Hessler auch als Drehbuchautor sowie weiters als Executive Producer verantwortlich zeichnet.

Ein weiteres Berlinale-Screenings findet am Freitag, dem 29. Februar, um 18.00 Uhr im CinemaxX 5 statt. „Freud“ ist eine Koproduktion von Satel Film (Heinrich Ambrosch) und Bavaria Fiction (Moritz Polter) für ORF und Netflix, mit Unterstützung vom Filmfonds Wien, Fernsehfonds Austria sowie dem Creative Europe – Media Programm der Europäischen Union und des Tschechischen Staatsfonds der Kinematografie. ZDF Enterprises übernimmt den internationalen Vertrieb.

„Freud“ wird auf der ORF-TVthek (https://TVthek.ORF.at) österreichweit als Live-Stream angeboten. Die einzelnen Folgen werden außerdem als Video-on-Demand (zwischen 20.00 und 6.00 Uhr) bereitgestellt und bleiben für jeweils sieben Tage nach der TV-Ausstrahlung online abrufbar. Mehr zu „Freud“ ist online unter http://presse.ORF.at abrufbar.

Der ORF auf der Berlinale – ORF-Koproduktion „Speer Goes to Hollywood“ feiert Weltpremiere

Im Rahmen der 70. Berlinale feiert eine weitere ORF-Koproduktion ihre Weltpremiere: In der Sektion „Berlinale Special“ wird am Mittwoch, dem 26. Februar, der Dokumentarfilm „Speer Goes to Hollywood“, der den NS-Stararchitekten Albert Speer in einem neuen Licht erscheinen lässt, im Haus der Berliner Festspiele uraufgeführt. Nach dem preisgekrönten, ungewöhnlichen Psychogramm „Der Anständige“ über Heinrich Himmler im Jahr 2014 ist dies die zweite Zusammenarbeit des ORF mit der israelischen Filmemacherin Vanessa Lapa. In ihrer jüngsten Arbeit geht Lapa der Frage nach, wie ein Mann, der für zwölf Millionen Zwangsarbeiter/innen verantwortlich war, die Lüge vom „guten Nazi“ schaffen konnte. „Speer Goes to Hollywood“ ist ein Film über dessen Versuch, sich 1971 mit einer letztendlich nie realisierten Hollywood-Verfilmung seiner „Erinnerungen“ reinzuwaschen. Für die israelisch-österreichisch-deutsche Koproduktion zeichnet, wie schon bei „Der Anständige“, die Wiener Felix Breisach Medienwerkstatt mitverantwortlich.

Außerdem ist der ORF mit „Jetzt oder morgen“ auch in der Sektion „Panorama“ vertreten. Regisseurin Lisa Weber war für diese vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierte Doku mehr als drei Jahre hautnah an der Seite einer Frau, die vor der großen Frage steht, ob sie weiter vor dem Leben davonlaufen oder endlich erwachsen werden soll.
In der neuen Sektion „Encounters“ ist der ORF mit Sandra Wollners Spielfilm „The Trouble with Being Born“ vertreten, der die Geschichte einer Maschine in einem menschlichen Körper auf die Leinwand bringt.

Die Berlinale in ORF und 3sat

Die traditionelle Sondersendung „Die Bären sind los“ berichtet am Sonntag, dem 1. März, um 23.05 Uhr in ORF 2 über „Preisverleihung und Höhepunkte der 70. Berlinale“.

3sat begleitet die Berlinale von Mittwoch, 19. Februar, bis Montag, 2. März, in seinem Programm, überträgt die die Verleihung der Bären live, berichtet werktäglich im Magazin „Kulturzeit“, zieht Bilanz und zeigt die Reihe „Arthouse Kino“. Am Samstag, 29. Februar, ab 19.00 Uhr ist in „Berlinale 2020: Die Bärenverleihung“ die Auszeichnung der Preisträger zu sehen. Beide Galas sind im Live-Stream unter 3sat.de abrufbar, genauso wie die Verleihung des Goldenen Ehrenbären (Donnerstag, 27. Februar).

Radio- und Online-Berichterstattung im ORF zur Berlinale

Für FM4 berichten Petra Erdmann und Pia Reiser regelmäßig on air und auf fm4.ORF.at während des Festivals aus Berlin. Ö1 berichtet aktuell in den „Journalen“ und im „Kulturjournal“. Auch das ORF.at-Netzwerk informiert umfassend über das Festival. Der ORF TELETEXT berichtet im Rahmen der aktuellen Kulturberichterstattung im Magazin „Kultur und Show“ ab Seite 190 ausführlich über die diesjährige Berlinale. Weiters werden zahlreiche Sendungen des ORF-TV-Programms auf der ORF-TVthek als Live-Stream und als Video-on-Demand bereitgestellt.

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