Hochspannung am Aschermittwoch – wer tippt/tippt wer die „sechs Richtigen“?

Noch kein Solo-Sechser bei Sechsfachjackpots – 9 Mio. Euro wären Platz 5

Wien (OTS) - Heuer hat nicht nur der Februar schaltjahrbedingt einen Tag mehr, auch der Fasching dauert – zumindest durch die Lotto Brille betrachtet – einen Tag länger. Denn in den Annahmestellen wird es bis inklusive Aschermittwoch „lustig zugehen“, steht doch am Abend dieses Tages bei „6 aus 45“ ein Sechsfachjackpot mit rund 9 Millionen Euro für den Sechser auf dem Spiel.

Dabei kann man aber die Fastenzeit selbst für den Fall, dass man den Sechser tippt und Millionär wird, noch durchaus enthaltsam und ruhig angehen, denn die Millionen werden erst nach Ablauf der vierwöchigen Reklamationspflicht überwiesen.

Niederösterreicher, Steirer und zwei Wiener gewannen bisher

Kirchlich bedeutsame Tage und Sechsfachjackpots, das ist eine Beziehung mit Geschichte. Schließlich wurde der allererste Sechsfachjackpot exakt am Heiligen Abend des Jahres 2017 ausgespielt. Und brachte zwei Gewinner: Ein Niederösterreicher und ein Steirer gewannen jeweils 6,1 Millionen Euro. Zwei Gewinner gab es auch beim zweiten Sechsfachjackpot im September 2018: Zwei Wiener waren es, die je 5,1 Millionen Euro gewannen. Und der dritte und bislang letzte Sechsfachjackpot entwickelte sich im November 2018 zum (bislang einzigen) Siebenfachjackpot weiter, den sich schließlich ein Niederösterreicher zunutze machte und mit 14,9 Millionen Euro den Rekord-Sechser erzielte.

Ein Solo brächte Platz 5

Solo-Sechser nach einem Sechsfachjackpot hat es also noch keinen gegeben, obwohl dies vom Tippaufkommen am wahrscheinlichsten wäre. So auch am kommenden Mittwoch, wo die Österreichischen Lotterien mit gut 9,3 Millionen Tipps rechnen, mit denen voraussichtlich mehr als drei Viertel aller 8.145.060 möglichen Tippkombinationen abgedeckt werden. Und sollte es einen Solo-Sechser mit 9 Millionen Euro geben, dann wäre das Platz fünf in der Liste der höchsten Lotto Gewinne.

Gerade Zahlen haben die Nase vorn

Drei Sechsfachjackpots wurden bisher also ausgespielt, das heißt, es wurden 18 Zahlen gezogen. Dabei ist aufgefallen, dass
- zwölf gerade und sechs ungerade Zahlen gezogen wurden (und zwar jeweils im Verhältnis 4:2), obwohl es im Tippfeld um eine ungerade Zahl mehr gibt;
- die 8 und die 14 schon je zweimal gezogen wurden;
- niedrige Zahlen dominieren, denn zehn der 18 Zahlen stammen aus der unteren Hälfte (1 bis 22), und sieben aus der oberen (24 bis 45); die 23 kam einmal.

Quicktipp bei großen Jackpots sehr beliebt

Die Frage, ob man eher mit Quicktipp, Normalschein oder Systemschein gewinnt, lässt sich eindeutig beantworten, nämlich mit: Egal. Entscheidend ist nicht die Art des Tipps, sondern deren Anzahl. Mit einem einzigen Tipp liegt die Wahrscheinlichkeit bei rund 1:8 Millionen, schon ein zweiter Tipp verdoppelt die Chance auf 1:4 Millionen. Und so weiter. Tippt man alle 8 Millionen Möglichkeiten, hat man garantiert einen Sechser. Allerdings ist dieser Plan zum Scheitern verurteilt, weil man zu wenig Zeit dafür hat. Viel zu wenig. Geht man davon aus, dass man für einen Tipp fünf Sekunden braucht, so müsste man ohne Unterbrechung 471 Tage lang durchgehend Kreuzerl machen...

Bei großen Jackpots hat erfahrungsgemäß der Quicktipp mit 60 Prozent den absolut größten Anteil am gesamten Tippaufkommen (35 Prozent Normalschein, 5 Prozent Systemschein). Die bisherigen vier Sechser nach Sechsfachjackpots wurden zweimal per Quicktipp, einmal mit einem Normalschein und einmal mit einem Systemschein erzielt.

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