Bundeskanzler Kurz und Ministerin Köstinger laden zu Zivildienst-Gipfel ein

„Den Zivildienst auf kommende Herausforderungen bestmöglich vorbereiten“

Wien (OTS) - Bundeskanzler Sebastian Kurz und die zuständige Zivildienstministerin Elisabeth Köstinger laden am 10. März Expertinnen und Experten zu einem Zivildienst-Gipfel ins Bundeskanzleramt ein. „Seit seiner Einführung im Jahr 1975 hat sich der Zivildienst als wesentliche Säule unserer Gesellschaft etabliert. Wir alle wissen, dass zahlreiche Einrichtungen in ganz Österreich auf die Unterstützung von Zivildiener angewiesen sind. Gleichzeitig ist in den kommenden Jahren mit geburtenschwachen Jahrgängen zu rechnen, wodurch sich die Zahl tauglicher junger Männer zwangsläufig reduzieren wird. Als Bundesregierung wollen wir daher rechtzeitig reagieren und den Zivildienst den neuen demographischen und gesellschaftlichen Herausforderungen anpassen“, so Bundeskanzler Sebastian Kurz.

„Jede Stadt und jedes Dorf braucht Zivildiener. Umso wichtiger ist es, den Zivildienst zu sichern und zu stärken. Das geht nur gemeinsam mit jenen, die tagtäglich mit dem System in Berührung kommen. Darum laden wir zum ersten Zivildienst-Gipfel seit Jahren ein“, betont die zuständige Zivildienstministerin Elisabeth Köstinger. „Wir haben Vertreterinnen und Vertreter aller Bereiche eingeladen, in denen Zivildiener eingesetzt werden. Die Bundesländer werden durch die zuständigen Referenten der Landesregierungen vertreten. Unser Ziel ist, alle an einen Tisch zu holen, uns offen auszutauschen und gemeinsam zu beraten, wie wir uns auf kommende Herausforderungen bestmöglich vorbereiten können“, so Köstinger.

In den vergangenen Jahren gab es zwischen 14.000 und 15.000 Zivildiener pro Jahr. Die Attraktivierung des Zivildienstes wird ebenso zu den Schwerpunkten des Gipfels gehören, wie die geplante „Teiltauglichkeit“. Zivildienstministerin Köstinger strebt eine enge Zusammenarbeit mit den Einrichtungen an, um gemeinsam zu beraten, wo es Handlungsbedarf gibt und welche neuen Hebel in Bewegung gesetzt werden können, um den Zivildienst auf sichere Beine zu stellen.

Eingeladen sind Sozialminister Rudolf Anschober, Bundes-Vertreterinnen und Vertreter vom Roten Kreuz, Arbeitersamariter-Bund, Hilfswerk, der Caritas, Lebenshilfe, Diakonie, Volkshilfe, Johanniter, wie auch des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes. Ebenso sollen Direktorinnen von Gedenkstätten, der Zivilschutzverband, Gemeindebund und Städtebund mit dabei sein.

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