Satt ist gut, Saatgut ist besser

Brot für die Welt lanciert Kampagne zur Fastenzeit (ab Aschermittwoch 26.2.)

  • Seit Jahren setzen wir uns dafür ein, dass Kleinbäuerinnen und Kleinbauern aus ihrer Abhängigkeit von Agrarkonzernen und Banken herauskommen. Der freie Zugang zu Saatgutsorten, die wieder ausgesät werden können, muss gewährleistet sein, und darf nicht durch Gesetze und Regelungen im Sinne der Saatgutindustrie eingeschränkt werden
    Nina Hechenberger, Leiterin Brot für die Welt
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  • Mit Menschen in Ländern Afrikas, die von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind, arbeiten wir an Landbau-Konzepten, die auch in Zukunft ihre Ernährung sichern
    Nina Hechenberger, Leiterin Brot für die Welt
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Wien (OTS) - Das Motto `Satt ist gut, Saatgut ist besser´ der aktuellen Kampagne von "Brot für die Welt" bringt eine Sache auf den Punkt: Menschen müssen sich langfristig selbst ernähren können. Und zwar ausreichend und gesund. „Seit Jahren setzen wir uns dafür ein, dass Kleinbäuerinnen und Kleinbauern aus ihrer Abhängigkeit von Agrarkonzernen und Banken herauskommen. Der freie Zugang zu Saatgutsorten, die wieder ausgesät werden können, muss gewährleistet sein, und darf nicht durch Gesetze und Regelungen im Sinne der Saatgutindustrie eingeschränkt werden“, so Nina Hechenberger, Leiterin von Brot für die Welt.

„Wir hatten früher nie genug zu essen“

Tayitu lebt in Äthiopien. Sie blickt zurück auf harte Zeiten, in denen sie und ihre Familie nie genug zu essen hatten. In Trainings, die von einer lokalen Partnerorganisation von Brot für die Welt durchgeführt wurden, lernte sie, wie Gemüse, Hülsenfrüchte und Getreide richtig angebaut werden, um unter den schwierigen klimatischen Bedingungen am besten zu gedeihen. „Auch fünf Hühner haben wir bekommen und ein Business-Training“, erzählt sie, „und beides hat uns ermöglicht, dass ich meine Familie jetzt das ganze Jahr über selbst ernähren kann. Meine Kinder können jetzt sogar in die Schule gehen“.

Mit Menschen in Ländern Afrikas, die von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind, arbeiten wir an Landbau-Konzepten, die auch in Zukunft ihre Ernährung sichern“, so Hechenberger.

Ab Ende Februar ist die Kampagne auch als Groß-Plakat auf den Straßen zu sehen. Ermöglicht wurde dies durch die freundliche Unterstützung von backaldrin und Original Kornspitz.

Spendenaktion: Dein Cent geht auf!

Parallel zur Kampagne ruft Brot für die Welt zur Spendenaktion auf. Durch Sammeln von Cent-Münzen - gern aber auch Euro-Stücken - in der Fastenzeit können Menschen in Afrika mit den Ernährungs-Projekten von Brot für die Welt langfristig unterstützt werden. Mehr dazu

Fotoservice

Bilder zum Download im Rahmen von Berichterstattung zum Thema nachhaltige Ernährung / Brot für die Welt

Alle Infos zur Kampagne

https://www.brot-fuer-die-welt.at/satt-ist-gut-saatgut-ist-besser/

Rückfragen & Kontakt:

Diakonie Österreich / Brot für die Welt
Roberta Rastl, Pressespecherin

+43(0)664 314 93 95

roberta.rastl@diakonie.at
Web: www.diakonie.at

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