Muchitsch: Lehre aus Razzia bei Amazon-Verteilerzentrum muss volle Auftraggeberhaftung sein

Wien (OTS/SK) - "Dass die Online-Branche durch dubiose Subfirmen von prekären Arbeitsverhältnissen geprägt ist, zeigt die gestrige Razzia der Finanzpolizei im Amazon-Auslieferzentrum", sagt SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch. "Lohn- und Sozialdumping bis hin zu Steuerbetrug sind hier offenbar gang und gäbe." Muchitsch betont, dass man Amazon für die Beauftragung an dubiose Subunternehmen nicht aus der Verantwortung lassen dürfe. "Es braucht für diese Bereiche eine volle Auftraggeberhaftung. Wer Subfirmen bestellt, muss voll haften", fordert Muchitsch. ****

Generell spricht sich Muchitsch dafür aus, dass Lohn- und Sozialdumping national und international streng bestraft wird. "Die Regierung Kurz-Strache ist leider in die andere Richtung gegangen. Sie hat die Strafen für Lohn- und Sozialdumping bei Meldeverstößen extrem verringert. Das erweist sich als schwerer Fehler und ist geradezu eine Einladung zum Betrug an den ArbeitnehmerInnen und an den unzähligen ehrlichen Unternehmen“, sagt der SPÖ-Sozialsprecher. (Schluss) ls/wf/mp

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Parlamentsklub
01/40110-3570
klub@spoe.at
https://klub.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0003