„Heimat Fremde Heimat“: Kopftuchverbot, „Geschichten aus meinem Bart“ und „Weitblicke“ mit Thomas Stipsits

Am 16. Februar um 13.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Marin Berlakovich präsentiert das ORF-Magazin „Heimat Fremde Heimat“ am Sonntag, dem 16. Februar 2020, um 13.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Kopftuchverbot

Das Kopftuch ist in den vergangenen Jahren zum Dauerthema in der österreichischen Politik geworden. In den letzten drei Jahren wurden drei Gesetze über das Kopftuchverbot im österreichischen Nationalrat beschlossen. 2017 wurde das Anti-Gesichtsverhüllungsgesetz beschlossen, das das Verhüllen von Gesichtszügen in der Öffentlichkeit verbietet. Am 21. November 2018 beschloss der Nationalrat einstimmig ein allgemeines Kopftuchverbot in Kindergärten, und in den Volksschulen dürfen Mädchen seit September 2019 kein Kopftuch mehr tragen. Die neue Integrationsministerin Susanne Raab will das Verbot für Mädchen bis 14 Jahre ausweiten und als nächsten Schritt das Kopftuchverbot für Lehrerinnen in den öffentlichen Schulen durchsetzen. Mehmet Akbal hat darüber mit Expertinnen und Experten sowie mit Betroffenen gesprochen.

Hamed Abboud erzählt „Geschichten aus meinem Bart“

Der syrische Schriftsteller Hamed Abboud flüchtete im Jahr 2012 nach Österreich. Seine Erlebnisse und Begegnungen in der neuen Heimat verarbeitete er bereits im ersten Buch „Der Tod backt einen Geburtstagskuchen“. Für die darin gesammelten Kurzgeschichten war Hamed Abboud für den internationalen Literaturpreis nominiert, der vom Haus der Kulturen der Welt in Berlin für übersetzte Gegenwartsliteratur vergeben wird. Nun ist sein zweiter Essayband „In meinem Bart versteckte Geschichten“ im Verlag „Edition Korrespondenzen“ erschienen. In kurzen humorvollen Geschichten erzählt der Autor darin u. a., wie seine Umgebung auf seinen Bart reagiert und welche Vorurteile damit verbunden sind. Ende Jänner wurde das Buch in der Wiener Brunnenpassage vorgestellt. Ajda Sticker war dabei.

„Weitblicke“ mit Thomas Stipsits

„Bei uns in Stinatz gab es so Kopftuchinseln. Im Sommer saßen im Dorf auf den Bänken – da drei Kopftücher, dort sieben Kopftücher, dort wieder fünf Kopftücher – eines schriller als das andere“, erzählt der Kabarettist und Buchautor Thomas Stipsits in der „Heimat Fremde Heimat“-Reihe „Weitblicke“. Das Künstler-Ehepaar Strasser-Stipsits will in seiner künstlerischen Arbeit auch in interkulturellen Fragen neue Denkweisen anbieten. Der aktuellste Beitrag von Thomas Stipsits ist sein Kriminalroman über die burgenländisch kroatische „Kopftuchmafia“. Als neue Facette in der Kopftuchdebatte lösen ältere Burgenländerinnen in Stinatz einen Mordfall auf. Sabina Zwitter berichtet.

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