Pensionistenverband befürchtet Krankenkassen-Beitragserhöhung und/oder Leistungskürzungen

Aus versprochener „Patientenmilliarde“ wird „Schuldenmilliarde“

Wien (OTS) - „Bis 2023 bringt das eine Milliarde, die für die Patienten investiert wird.“
„Wir sparen im System.“

Diese beiden Zitate stammen von Sebastian Kurz, ausgesprochen bei der Präsentation der Fusionierungspläne im österreichischen Gesundheitssystem am 14. September 2018. „Der Pensionistenverband war bezüglich beider Aussagen skeptisch und hat vor zusätzlichen Kosten und damit einhergehenden drohenden Verschlechterungen gewarnt. Jetzt zeigt sich: Aus der versprochenen ‚Patientenmilliarde‘ wird eine ‚Schuldenmilliarde‘! Statt ‚sparen im System‘ befürchtet der Pensionistenverband, dass die Versicherten mehr zahlen müssen und/oder es zu Kürzungen und Verschlechterungen bei den Behandlungen kommt“, erklärte heute der Generalsekretär des Pensionistenverbandes Österreichs Andreas Wohlmuth nach Bekanntwerden des „finanziellen Scherbenhaufens“ nach den von Türkis-Blau beschlossenen Fusionen im Gesundheitswesen. Wohlmuth weiter: „Erste Ankündigungen, wonach in den nächsten Jahren ,ausgabenseitig gespart‘ werden müsse – genannt wurden in diesem Zusammenhang Ärzte-Honorare – lassen schon erkennen, was die Zukunft bringen wird: Die Leidtragenden sind dabei am Ende die Patienten.“

Wohlmuth: „Auf der ganzen Welt werden wir Österreicherinnen und Österreicher beneidet, dass man für einen Spitalsaufenthalt nicht extra bezahlen muss. Wir dürfen nicht zusehen und zulassen, wie unser bewährtes Schutzsystem – das vor allem für ältere Menschen so bedeutsam ist - mutwillig zerstört wird.“


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Pensionistenverband Österreichs
Andreas Wohlmuth
Generalsekretär
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