Olischar/Juraczka zu Sima: Klimaneutralität des Öffentlichen Verkehrs braucht mehr Tempo

Nach wie vor kein Bekenntnis zum U-Bahn-Ausbau bis an die Stadtgrenzen – Nächstes rot-grünes Finanzdebakel bei U2/U5-Ausbau bahnt sich an

Wien (OTS) - „Der Ausbau, die Verdichtung sowie die Klimaneutralität des Öffentlichen Verkehrs in Wien braucht dringend mehr Tempo. Nicht umsonst stagniert der Öffi-Anteil bei den zurückgelegten Wegen in der Stadt“, so Klubobfrau Elisabeth Olischar sowie der Verkehrssprecher der neuen Volkspartei Wien Manfred Juraczka zur heutigen Bilanz der Wiener Linien. Deshalb sei es auch nicht nachzuvollziehen, dass es nach wie vor kein Bekenntnis der Stadt zum U-Bahn-Ausbau bis an die Stadtgrenzen gibt. „Das ist gerade für eine Weltstadt unverständlich“, so Olischar. „Auch der Ausbau von E- bzw. Wasserstoffbussen bis 2027 ist de facto ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn wir tatsächlich in naher Zukunft komplette Klimaneutralität erreichen wollen“, so Olischar. Skeptisch zeigt sich die Klubobfrau über die Ankündigung zur Begrünung von öffentlichen Gebäuden. „Seit Jahren predigen wir eine rasche Umsetzung der Gebäude- und Fassadenbegrünung. Statt ständigen Ankündigungen sollte Stadträtin Sima endlich ins Tun kommen. Es braucht mehr Tempo, Mut und Weitblick. Hier liegt noch viel ‚Green Potential‘ brach“, so Olischar, die dazu eine entsprechende Anfrage über die konkreten Pläne von Stadträtin Sima ankündigt. „Rot-Grün verliert sich jedenfalls wieder im Klein-Klein und hat das große Ganze nicht im Blick“, so die Klubobfrau.

Das zeige sich leider auch angesichts der dramatischen Kostensteigerung bei der U4-Sanierung oder bei den medial kolportierten explodierenden Kosten für den Ausbau der Linie U2 und U5. „Offensichtlich bahnt sich bei der U5 das nächste rot-grüne Finanzdebakel an. Das darf nicht passieren. Rot-Grün muss endlich lernen, sorgsam mit dem Steuergeld der Wienerinnen und Wiener umzugehen, um ein weiteres Milliardendesaster auf dem Rücken der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler zu verhindern. Wir verlangen deshalb von Anbeginn Transparenz und Kostenwahrheit von der Stadtregierung. Die unzähligen Fehler aus der Vergangenheit dürfen sich nicht wiederholen“, so Olischar.

Verkehrssprecher Manfred Juraczka fordert weiters bessere Anbindungen und tangentiale Verbindungen für die Flächenbezirke Floridsdorf und Donaustadt, aber auch für den Westen der Stadt. „Der Öffentliche Verkehr braucht nicht nur einen Ausbau, sondern auch Verdichtung“, so Juraczka. Mehr Konzentration brauche es auch hinsichtlich des Ausbaus von Park&Ride-Anlagen, um den Pendlerverkehr tatsächlich und nachhaltig an den Stadtgrenzen abzuholen. „Auch eine gemeinsame Strategie Wien-Niederösterreich, die über den Süden der Stadt hinausgeht, ist hier unumgänglich. Rot-Grün muss endlich vom Reden ins Tun kommen“, so der Verkehrssprecher abschließend.

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