13. Februar ist Weltradiotag: Die Freien Radios feiern mit einem Spezialprogramm

Dieses Jahr stellt die UNESCO den Welttag des Radios unter das Motto „Radio & Diversity“. Ein Auftrag, den in Österreich besonders die Freien Radios erfüllen.

Wien (OTS) - Das Radio hat die Kraft, die Menschheit in ihrer ganzen Vielfalt zu feiern. Es stellt eine Plattform für den demokratischen Diskurs dar. Auf globaler Ebene bleibt das Radio das am meisten konsumierte Medium. Daher gibt es den Welttag des Radios am 13. Februar. Ein von der Generalkonferenz der UNESCO bewusst gewähltes Datum, denn die Gründung des United Nations Radio fand am 13. Februar 1946 statt. Helga Schwarzwald, Geschäftsführerin des Verbands Freier Radios Österreich: „Diese einzigartige Fähigkeit, ein möglichst breites Publikum - auch jenseits der digitalen Kluft - zu erreichen, bedeutet, dass Radio die Erfahrung der Vielfalt einer Gesellschaft prägen kann. Radiosender sollten laut UNESCO unterschiedliche Gemeinschaften bedienen, eine große Vielfalt an Programmen, Standpunkten und Inhalten anbieten und die Vielfalt des Publikums in ihren Organisationen und Betrieben widerspiegeln.“

Spezialprogramm zum Weltradiotag

Das diesjährige Motto des Welradiotags „Radio & Diversity“ wird von den österreichischen Community Radios tagtäglich facettenreich umgesetzt. Trotzdem soll der Weltradiotag mit einem besonderen Themenschwerpunkt begangen werden. Programmhighlights auf Radio Orange 94.0 am 13.2.2020 sind zum Beispiel die Sendung „scrambled x“, eine Morgensendung mit dem Partnersender, Radio X in Frankfurt am Main. Um 12.00 bis 13.00 diskutieren in der Sondersendung „o94SPEZIAL“ Helga Schwarzwald, Ulli Weish und Simon Inou, VertreterInnen der Freien Radios in Österreich, sowie Rubina Möhring, geschäftsführender Präsidentin von Reporter ohne Grenzen über die Lage der Freien/Community Medien in Österreich, Europa und der Welt. Um 20.00 widmet sich die Sendung „Radio Positiv“ dem Weltradiotag. Das Linzer Radio FRO spricht mit Michael Nicolai, dem Präsident der europäischen Community Medien Vereinigung AMARC Europe über die Wirkungen von Community Radios auf Demokratie und Gesellschaft im europäischen Kontext. Im Interview mit dem Stadtsoziologen Peter Arlt betrachten sie Community Medien aus dem Blickwinkel der Soziokratie.

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