Vermögensverteilung in Österreich - Krainer: Steuern auf Arbeit müssen runter, Vermögen endlich einen gerechten Beitrag leisten

Wien (OTS/SK) - "Dass die Vermögensverhältnisse und die Verteilung, wer Steuern zahlt, immer ungleicher werden, ist evident und das sehen auch die meisten ÖsterreicherInnen so", sagt SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer. Die heute präsentierte Umfrage der GPA zeigt, dass die Bevölkerung zu 80 Prozent die "zunehmende Schere zwischen Arm und Reich" gleich nach der Klimakrise als ihre größte Sorge angeben. Und: Mehr als zwei Drittel der Befragten sprechen sich für eine Vermögens- und Erbschaftssteuer aus für Bestandteile über einer Million Euro. ****

"Jede vernünftige Steuerreform muss diese Ungerechtigkeit angehen", sagt Krainer. "Die Steuern auf Arbeit müssen runter, die kleinen und mittleren Einkommen müssen dabei am stärksten profitieren. Und arbeitsfreie Einkommen und Vermögen müssen endlich einen gerechten Beitrag leisten."

Für den SPÖ-Finanzsprecher ist das eine Gebot von Steuergerechtigkeit. Dazu gehört für ihn auch, dass die Bundesregierung "endlich aufhört Steuerflucht, Steuervermeidung und Steuerbetrug von Konzernen zu fördern". Hier entgehen den EU-Staaten jedes Jahr 1.000 Milliarden an Steuern, die für die öffentliche Infrastruktur, Bildung und das Sozial- und Gesundheitswesen fehlen. (Schluss) up/wf

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