• 06.02.2020, 13:53:16
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  • OTS0117

In memoriam Kirk Douglas ändert der ORF sein Programm

Mit u. a. dem Historienepos „Spartacus“, Doku „Kirk Douglas: Der Unbeugsame“ und „Trumbo“-Biopic

Utl.: Mit u. a. dem Historienepos „Spartacus“, Doku „Kirk Douglas:
Der Unbeugsame“ und „Trumbo“-Biopic =

Wien (OTS) - Der Produzent, Autor, Regisseur und Schauspieler Kirk
Douglas verstarb am 5. Februar im Alter von 103 Jahren. In memoriam
Kirk Douglas ändert der ORF sein Programm und zeigt am Samstag, dem
8. Februar 2020, um 9.05 Uhr in ORF 2 den Monumentalfilm „Spartacus“
mit Kirk Douglas in der Titelrolle aus dem Jahr 1960. Am Montag, dem
10. Februar, steht um 23.20 Uhr die Dokumentation „Kirk Douglas: Der
Unbeugsame“ auf dem Programm von ORF 2, die dem Hollywoodstar mittels
zahlreicher Filmausschnitte ein Denkmal setzt, gefolgt vom
hochkarätig besetzten Biopic „Trumbo“ um 23.45 Uhr, über die
Hollywood-Legende und Drehbuchautor Dalton Trumbo – gespielt von
Bryan Cranston. Der gefeierte Drehbuchautor wird während der
Kommunisten-Jagd in der McCarthy-Ära unschuldig mit einem
Arbeitsverbot belegt. Unter falschem Namen nimmt er mit einzelnen
Aufträgen den Kampf gegen das System politischer Willkür auf. Zu
seinen Kunden gehört auch Kirk Douglas.

„Spartacus“ am 8. Februar, 9.05 Uhr, ORF 2

Aus dem Jahr 1959 stammt Stanley Kubricks berühmte Geschichte von der
Auflehnung gegen Unfreiheit und Ungerechtigkeit im antiken Rom. Peter
Ustinov, Jean Simmons, Laurence Olivier, Charles Laughton, Tony
Curtis und John Ireland sind die Partner von Kirk Douglas in der
Titelrolle. Er produzierte den Film auch selbst und engagierte als
Drehbuchautor Dalton Trumbo. Auf diese Weise verhalf Douglas dem
Autor zum Comeback ins Filmgeschäft. Vier Oscars und zwei weitere
Nominierungen gab es für den Film, der auch heute noch als
Meisterwerk gilt. Erzählt wird die Geschichte des thrakischen Sklaven
Spartacus, der einen Aufstand unter seinen Leidensgenossen
entfesselt.

„Kirk Douglas: Der Unbeugsame“ am 10. Februar, 23.20 Uhr, ORF 2

Geboren wurde er als eines von sieben Geschwistern in bitterster
Armut im Bundesstaat New York als Issur Danielovitch. Zu Hause sprach
man Jiddisch, der Sohn russischer Einwanderer trachtete danach, sich
rasch zu assimilieren – und nahm den Namen Izzy Demsky an. Doch erst
als Kirk Douglas erfand er sich völlig neu. Der Mann mit dem
markanten Grübchen im Kinn zählte zu den letzten Überlebenden der
Goldenen Ära Hollywoods. Auf der Leinwand war er Einar, der Wikinger,
Odysseus und natürlich Spartacus. Einer, der sich nie unterordnen
wollte. Er gründete seine eigene Produktionsfirma und engagierte
Drehbuchschreiber, die auf der schwarzen Liste von „Hexenjäger“
Joseph McCarthy standen. Bis zuletzt war er ein politischer Kopf –
eindringlich warnte er vor der Wahl Donald Trumps. Kirk Douglas wurde
103 Jahre alt. Die Doku setzt dem Hollywoodstar mittels zahlreicher
Filmausschnitte ein Denkmal.

„Trumbo“ am 10. Februar, 23.45 Uhr, ORF 2

L.A., in den späten 1940er Jahren. Der exzellente Drehbuchautor
Dalton Trumbo weigert sich, in der McCarthy-Ära vor dem „Komitee für
unamerikanische Umtriebe“ auszusagen. Auf Hollywoods „schwarze Liste“
gesetzt, unterliegt er fortan dem Berufsverbot. Um seine Familie zu
ernähren, schreibt er unter Pseudonymen weiter. Den Oscar für sein
Drehbuch zu „Ein Herz und eine Krone“ übernimmt daher sein Freund Ian
McLellan Hunter. Da steht Kirk Douglas überraschend vor der Tür: Für
seinen Film „Spartacus“ will er unbedingt Trumbo gewinnen.

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