- 06.02.2020, 10:47:17
- /
- OTS0058
Greenpeace kritisiert trügerische Nachhaltigkeitsversprechen der OMV scharf
Umweltschutzorganisation zeigt zur Ergebnispräsentation der OMV auf: Ölkonzern investiert nur 0,43% des Jahresumsatz in Entwicklung innovativer Energielösungen
Utl.: Umweltschutzorganisation zeigt zur Ergebnispräsentation der
OMV auf: Ölkonzern investiert nur 0,43% des Jahresumsatz in
Entwicklung innovativer Energielösungen =
Wien (OTS) - Angesichts der Präsentation der OMV Jahresergebnisse für
2019 kritisiert Greenpeace die Behauptung der OMV, sich der
Klimakrise aktiv zu stellen, scharf. Die OMV scheut sich nicht,
breitflächig mit ihren Nachhaltigkeitsversprechen zu werben, und
spricht in ihrem Nachhaltigkeitsbericht von bis zu 500 Mio. Euro
Investitionen in innovative Energielösungen bis 2025. Bei einem
Jahresumsatz von 23,46 Mrd. Euro in 2019, wird schnell klar: Die OMV
investiert - bei heruntergebrochenen 100 Mio. Euro jährlich -
lediglich 0,43% ihres Umsatzes in innovative Energielösungen.
“Diese scheinbar hohe Investitionssumme, ist für die OMV nicht mehr
als ein Körberlgeld. Die Verbrennung fossiler Energieträger ist
Hauptursache der weltweiten Klimakrise. Nur wenn wir den Ausstieg aus
Kohle, Öl und Gas schaffen können wir die Pariser Klimaziele
erreichen. Die OMV leistet praktisch keinen Beitrag dazu, sondern
hält nach wie vor an einer veralteten Industrie fest, anstatt auf
zukunftsfähige Energieproduktion umzurüsten und einen wirklichen
Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Ihre exorbitant hohen Gewinne
erwirtschaftet die OMV wortwörtlich auf Kosten der Umwelt”, hält
Jasmin Duregger, Klima- und Energieexpertin von Greenpeace fest.
Die OMV gibt vor, die Klimakrise ernst zu nehmen und sich aktiv und
intensiv dem Thema “neue Energien” zu widmen. Dem stehen aber
lächerlich geringe Investitionen der OMV in eine nachhaltige Zukunft
gegenüber.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GRP






