• 06.02.2020, 08:00:02
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Greenpeace-Marktcheck: 42 Prozent der Pflanzendrinks in den Supermärkten sind bio

Bio-Drinks punkten durch regionale Herkunft der Zutaten – Zutaten konventioneller Drinks häufiger aus Übersee

Utl.: Bio-Drinks punkten durch regionale Herkunft der Zutaten –
Zutaten konventioneller Drinks häufiger aus Übersee =

Wien (OTS) - Der Greenpeace-Marktcheck hat im Februar das Angebot an
Pflanzendrinks in den österreichischen Supermärkten unter die Lupe
genommen. Inhalt des Tests waren die vier beliebtesten Sorten: Drinks
aus Soja, Hafer, Mandel und Reis sowie Mischungen und weniger übliche
Sorten wie Kokos oder Dinkel. Das Test-Ergebnis ist aus Umweltsicht
erfreulich: Rund 42 Prozent der Pflanzendrinks sind Bio-Produkte und
garantieren damit Gentechnikfreiheit und hohe Umweltschutzstandards.
Bei der Herkunft der Zutaten gibt es dagegen noch
Verbesserungspotential – sie stammen besonders bei den
konventionellen Pflanzendrinks auch aus Übersee. Mit einem kleinen,
aber feinen Angebot wird Hofer beim Pflanzendrink-Marktcheck
Testsieger – gefolgt von der Tiroler Supermarktkette MPreis auf Platz
zwei und Interspar auf Platz drei.

„Das Angebot an Bio-Pflanzendrinks in den österreichischen
Supermärkten ist überraschend gut. Sie sind in vielen Sorten
erhältlich und punkten bei der Herkunft der Zutaten“, erklärt Lisa
Panhuber, Konsumexpertin bei Greenpeace in Österreich. Die Bio-Drinks
gibt es oft unter den Marken der Supermärkte wie „Ja! Natürlich“,
„Spar Natur pur“ und „Zurück zum Ursprung“ und werden in der Regel in
Österreich hergestellt. Im Greenpeace-Test schneiden die Bio-Drinks
bei der Herkunft der Zutaten besser ab, als die konventionell
hergestellten. So kommen die Sojabohnen in den biologisch
produzierten Drinks im Test immer aus Österreich oder der EU. Der
Bio-Hafer stammt mehrheitlich aus Österreich oder aus einem
Nachbarland. Auch die Kennzeichnung der Bio-Produkte ist besser: Das
Herkunftsland der Zutaten ist meist angegeben.

Pflanzendrinks haben im Vergleich zu Kuhmilch aus Umweltsicht viele
Vorteile: So wird für die Produktion von einem Liter Sojadrink im
Schnitt circa 13-mal weniger Fläche genutzt, als für die Produktion
von einem Liter Kuhmilch. Auch der Treibhausgas-Fußabdruck der
Pflanzendrinks ist besser: Bei den Bio-Sojadrinks aus heimischen
Sojabohnen ist dieser dreimal geringer als bei heimischer Kuhmilch.
Der Anbau von Soja reichert zudem den Boden mit Stickstoff an und
macht diesen so nährstoffreicher. Hafer schneidet in der CO2-Bilanz
sogar noch besser ab als Soja. Greenpeace empfiehlt KonsumentInnen zu
heimischen Bio-Pflanzendrinks zu greifen – diese punkten mit kurzen
Transportwegen und sind garantiert gentechnikfrei.

- Marktcheck-Auswertung und FactSheet zu Pflanzendrinks:
http://bit.ly/399P36V
- Bildmaterial: http://bit.ly/2uosHzP
Die Fotos stehen unter Angabe der Foto-Credits (© Mitja Kobal /
Greenpeace) kostenlos zur Verfügung.

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