Zentralmatura: Mathematik bekommt Neuanstrich

Die Schülerunion unterstützt die Ideen des Bildungsministeriums und freut sich über die Erleichterungen.

Wien (OTS) - Heute Morgen morgen gab Bildungsminister Heinz Faßmann bekannt, umfangreiche Reformen bei der Mathematik-Zentralmatura durchzuführen. Nachdem 2018 knapp 20 Prozent der Absolventinnen und Absolventen in Mathematik durchgefallen sind, wurden weitreichende Veränderungen angekündigt und umgesetzt. Für dieses Jahr hat das Bildungsministerium ebenfalls wieder einige Erleichterungen eingeplant. Angefangen bei doppelt so vielen Aufgaben mit der Möglichkeit halbe Punkte zu bekommen bis hin zu ausgeweiteten Vorbereitungsmöglichkeiten für die Schülerschaft. Dabei gibt es in Zukunft eine Hotline und einen größeren Übungspool für alle Schultypen. Die Schülerunion begrüßt diese Fortschritte und sieht diese Reform als sehr notwendig sowie sinnvoll an.

Bundesschulsprecherin Jennifer Uzodike ist überzeugt von den Reformen: „Schon seit der Einführung der Zentralmatura merkten wir, dass es an diesem System noch viele Komplikationen gibt, welche behoben werden müssen. Deshalb haben wir schon 2013 die Verschiebung um ein weiteres Jahr erzwungen. Wir sind sehr erfreut darüber, dass Bildungsminister Heinz Faßmann sich in diesem Punkt kooperativ zeigt und mit den geplanten Änderungen uns Schülerinnen und Schüler einen großen Schritt entgegenkommt. Dennoch sind wir sicher noch nicht am Ende. Die Zentralmatura braucht eine ständige Evaluierung und weitere Reformen.“

Bundesobmann Sebastian Stark äußert sich ebenfalls positiv zu den Plänen: „Regelmäßig gibt es bei den Schülerinnen und Schülern Österreichs Unmut über die Zentralmatura. Zurückzuführen ist dies auf die jährlich schwankenden Schwierigkeitsgrade und unterschiedlichen Zugänge zu Hilfsmitteln. Wir begrüßen deswegen die angekündigten Schritte zur weiteren Stabilisierung und zur Schaffung einer chancengerechten Zentralmatura. Weiters freuen wir uns sehr darüber, dass die Regierung gerade einige dringende Punkte angeht.“

Die Schülerunion ist mit über 30.000 Mitgliedern die größte Schülerorganisation Österreichs, in der sich die Mitglieder ehrenamtlich engagieren. Durch ihr vielfältiges Serviceangebot, wie zum Beispiel dem Schulrechtsnotruf und diversen Weiterbildungen, gilt sie als wichtigste Anlaufstelle für Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus bringt sie ihre Forderungen in der Bundesschülervertretung ein, in der sie im Schuljahr 2019/20 26 von 29 Mandaten sowie die Bundesschulsprecherin stellt.

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