Weltkrebstag – Rendi-Wagner fordert erstklassige medizinische Versorgung unabhängig von Wohnort und Geldbörse

SPÖ-Chefin: „Alle haben den Anspruch auf modernste Therapie“ – Früherkennungsprogramme und Präventionsoffensiven gefordert

Wien (OTS/SK) - Anlässlich des Weltkrebstags, der heuer zum 20. Mal begangen wird, sagt SPÖ-Bundesparteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner:
„Krebs verursacht unfassbares Leid bei den Betroffenen und ihren Familien. Die Behandlungen und Heilungschancen werden zwar immer besser, aber gerade bei der Therapie gibt es leider Defizite.“ So gibt es bei der Krebstherapie große Unterschiede zwischen den Spitälern und Regionen. „Es ist inakzeptabel, wenn KrebspatientInnen in Niederösterreich und der Steiermark andere Therapien zur Verfügung gestellt bekommen als in Wien. Alle Versicherten haben das Recht auf die gleichen modernsten Therapien“, so die SPÖ-Chefin und Ärztin Rendi-Wagner. Krebstherapien sind mitunter die teuersten, insbesondere die Immuntherapie, die rund 80.000 Euro im Jahr kostet. Rendi-Wagner fordert: „Ich will, dass alle PatientInnen in Österreich unabhängig vom Wohnort und von der Dicke der Geldbörse erstklassig medizinisch versorgt werden und die Medikamente bekommen, die der behandelnde Arzt, die Ärztin, als notwendig erachtet. Eine Zwei-Klassen-Medizin ist inakzeptabel.“ ****

Jede dritte Krebserkrankung hängt mit Rauchen zusammen. Vor diesem Hintergrund weist Rendi-Wagner auf das Gastro-Rauchverbot hin, das seit November 2019 in allen Gastronomiebetrieben gilt: „Gerade in Hinblick auf die Krebsprävention war es ein wichtiger Schritt, dass wir den NichtraucherInnenschutz in Lokalen durchgesetzt haben. Gäste wie MitarbeiterInnen können nur so wirksam vor dem gefährlichen blauen Dunst geschützt werden!“

Laut einer Prognose der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird sich die Anzahl der Krebserkrankungen bis 2040 fast verdoppeln. In Österreich leben 340.000 Menschen mit der Diagnose Krebs, jährlich erkranken ca. 40.000 Menschen an Krebs. 2015 führte bei 20.000 PatientInnen die Krankheit zum Tod. Die SPÖ will, dass Österreich zum Vorzeigeland bei der Verhinderung und Heilung von Krebs wird. Dazu gehört auch der Ausbau von systematischen Früherkennungsprogrammen etwa bei Darm- und Gebärmutterhalskrebs sowie Präventionsoffensiven im Bereich des Rauchens oder bei Adipositas. (Schluss) bj

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