ORF III am Wochenende: Sechsteiliger „zeit.geschichte“-Abend rund um den Holocaust-Gedenktag

Außerdem: „Erlebnis Bühne: ‚Il Trovatore‘ mit Anna Netrebko“, „ORF III LIVE: Bischofsweihe von Josef Marketz“ und „Berggespräche“ mit Franz Klammer

Wien (OTS) - ORF III Kultur und Information gedenkt am Samstag, dem 1. Februar 2020, anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau, den Opfern des Holocaust mit einem sechsteiligen Themenabend. Außerdem trifft Andreas Jäger Skilegende Franz Klammer zum „Berggespräch“. Am Sonntag, dem 2. Februar, begleitet „ORF III LIVE“ am Nachmittag die Bischofsweihe von Josef Marketz in Kärnten, ehe „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ im Hauptabend Verdis „Il Trovatore“ aus Verona mit Anna Netrebko präsentiert.

Samstag, 1. Februar

„Unser Österreich“ zeigt um 16.05 Uhr eine neue Ausgabe der „Berggespräche“. Kurz nach Sonnenaufgang trifft Andreas Jäger in Bad Kleinkirchheim das Idol seiner Jugend: Franz Klammer. Auf einsamen Pisten und schneebedeckten Hängen erzählt Franz Klammer von seinem anekdotenreichen Skifahrerleben.

ORF III zeigt zum Auftakt des „zeit.geschichte“-Abends „Das System Holocaust – Hitlers Tötungsfabriken“ (20.15 Uhr) von François Pomès. Die Doku untersucht mittels neuer Forschungsergebnisse und archäologischer Analysen, wie die Lager des Massenmordes funktionierten. Weiter geht es anschließend mit der Doku „Das Geheimnis der Auschwitz-Alben“ (21.10 Uhr) von Winfried Laasch über geheim angefertigte Fotoalben der SS von Schauplätzen des Verbrechens. Die Dokumentation versucht zu klären, wie die Bilder entstanden sind, wer die Fotografen waren und weshalb diese geheimen Bildbände angefertigt wurden. Danach erzählen „Die letzten Zeuginnen – Vom Überleben in Auschwitz“ (22.00 Uhr): Die Doku von Sibylle Bassler lässt die beiden Schwestern Renate Lasker-Harpprecht und Anita Lasker-Wallfisch zu Wort kommen, die als junge Mädchen zunächst nach Auschwitz deportiert und anschließend ins Lager Bergen-Belsen überführt wurden. Um 22.50 Uhr gehen Juliette Desbois, Noémie Mayaudon und Marine Suzonni der Frage nach, „Wer wusste vom Holocaust?“ und was passierte wirklich in den Jahren bevor die ersten alliierten Kameras die Eindrücke von damals für die Nachwelt festhielten? Die Doku „Aribert Heim – Mauthausens ‚Dr. Tod‘“ (23.50 Uhr) von Angèle Berland folgt den Spuren des Massenmörders Aribert Heim, einem der brutalsten Folterknechte des NS-Regimes. Abschließend steht eine Ausgabe der von Ernst Pohn gestalteten Reihe „Die letzten Zeitzeugen“ (0.40 Uhr) mit Shaul (Paul) Schpilmann und Jehuda Gurwich auf dem Programm.

Sonntag, 2. Februar

Am Sonntag wird der bisherige Caritas-Kärnten-Direktor Josef Marketz zum 66. Bischof der Diözese Gurk-Klagenfurt geweiht. ORF III überträgt die erste Bischofsweihe im Dom zu Klagenfurt seit 38 Jahren ab 14.00 Uhr live. Das rund dreistündige kirchliche Großereignis wird außerdem vom ORF-Landesstudio Kärnten regional in ORF 2 gezeigt (zu hören parallel in Radio Kärnten). Kommentiert wird die TV-Übertragung von ORF-Redakteurin Waltraud Jäger und Pastoraltheologe Paul Michael Zulehner. Für die Bildregie zeichnet Klaus Wachschütz verantwortlich.

„Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ präsentiert im Hauptabend „Aus Verona: ‚Il Trovatore‘ mit Anna Netrebko“ (20.15 Uhr). Im Sommer 2019 feierte Klassik-Superstar Netrebko ihr langersehntes Debüt in der Arena di Verona. Regielegende Zeffirelli inszenierte dort kurz vor seinem Tod Giuseppe Verdis „Il Trovatore“ als monumentales lyrisches Drama. An Netrebkos Seite kehrte ihr Ehemann Yusif Eyvazov als Manrico in die Arena di Verona zurück. Der Verdi-erprobte italienische Bariton Luca Salsi übernahm die Partie des Grafen Luna. Das Dirigat hatte Pier Giorgio Morandi.
Zum Ausklang des Wochenendes zeigt „ORF III Spezial“ Felix Mitterers Theaterstück „Brüderlein fein“ (22.55 Uhr) von den Raimundspielen Gutenstein 2019. Erfolgsautor Mitterer erzählt die Geschichte vom österreichischen Volksschauspieler und Dramatiker Ferdinand Raimund, der mit Humor, Melancholie und durchaus erzieherischer Absicht seinem Publikum so manchen Spiegel vorgehalten hat. Der Burg-Schauspieler Johannes Krisch macht in der Titelrolle die Besessenheit Raimunds intensiv spürbar.

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