Die Österreichisch-Israelische Gesellschaft fordert einen Tag des Nachdenkens anstatt eines Tages des Zornes

Wien (OTS) - Die Österreichisch-Israelische Gesellschaft-ÖIG begrüßt jede Initiative zur Lösung des Konfliktes zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde, so auch den nun vom US-Amerikanischen Präsidenten Donald Trump vorgelegten Friedensplan, der als Diskussionsgrundlage einer friedlichen, kompromissorientierten Lösung angesehen werden sollte. Mittlerweile haben sich auch einige arabische Staaten positiv geäußert, daher steht die ÖIG einer (in der Geschichte wiederholt zu beobachtenden) strikten Ablehnung jeglichen Vorschlages, wie auch dieses skeptisch gegenüber, so die Generalsekretäre der Gesellschaft, Susi Shaked und Hans-Jürgen Tempelmayr. Auch würde eine angestrebte Zweistaatenlösung mit enger wirtschaftlicher Verflechtung durchaus, wie zahlreichen Umfragen zu entnehmen ist, von vielen Palästinensern und Israelis gewünscht, und - besonders für die palästinensische Seite - zu einer erheblichen Verbesserung der Lebensbedingungen führen.

Die ÖIG zeigt sich besorgt über zahlreiche Demonstrationen, auch in Europa, und die dabei geäusserten, teils antisemitischen Wortmeldungen.
Ein “Tag des Nachdenkens” und die Formulierung von Kompromissvorschlägen jenseits der bekannten Maximalforderungen wären jedenfalls einem „Tag des Zornes“ und anderer nicht friedlicher Aktionen vorzuziehen.

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Mag. Hans-Jürgen Tempelmayr
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