FP-Schmidt: SPÖ und Grüne blockieren Hilfestellung in familiären Notsituationen

Stadt muss sozialgerechte und rasche Vergabe von Wohnungen für Alleinerziehende möglich machen

Wien (OTS) - Im Rahmen der Enquete „Frauen. Wohnen. Wien“ am 24. Oktober 2019 wurde u.a. die Studie „Die Wohnsituation und -bedürfnisse von Alleinerziehenden in Wien“, durchgeführt von JUNO im Auftrag der MA 50, präsentiert. Laut der Vortragenden Mag. Sarah Zeller besteht, bezogen auf die Studienergebnisse, in Wien ein sehr großer Bedarf an viel mehr leistbarem Wohnraum für Frauen. Auch ein schnellerer Zugang und eine sozialgerechte Vergabe für betroffene Frauen (Alleinerzieherinnen) stellt ein drängendes Erfordernis dar. So wurde etwa die Forderung formuliert, Alleinerziehende bei einem Wechsel der Gemeindewohnung vorzureihen. Die Gründe dafür sind vielfältig. So besteht etwa erhöhte Armutsgefährdung oder Gewaltgefährdung, wenn noch mit dem schon getrennten Partner gemeinsam gewohnt werden muss.

„Ebenso kann eine nicht bewältigbare finanzielle Situation für alleinerziehende Mütter, aber auch Väter, eintreten, wenn nach dem Auszug des Partners aus dem gemeinsamen Haushalt sämtliche Wohnkosten nunmehr von einem Elternteil alleine getragen werden müssen. Hier kommt meist nur der Umzug in eine leistbare andere Wohnung in Frage“, so die Frauensprecherin der Wiener FPÖ, LAbg. Elisabeth Schmidt, die darauf hinweist, dass aufgrund der langen Wartelisten bei Wiener Wohnen das für die Betroffenen bedeuten kann, dass sie keinen Ausweg aus ihrer prekären Situation finden. „Das kann im äußersten Fall das Abrutschen in die Armut bis hin zu einer Obdachlosigkeit mitsamt den Kindern zur Folge haben. Hier wäre die Stadt Wien gefragt, rasch unterstützend einzugreifen und das möglichst unbürokratisch. Eine Vorreihung von betroffenen Elternteilen auf den Wartelisten von Wiener Wohnen könnte in diesen Fällen vor diesem Schicksal bewahren“, meint Schmidt.

„Bedauerlicherweise wurde ein dementsprechender Antrag der FPÖ-Wien heute von den Regierungsparteien SPÖ und Grüne aus unerfindlichen Gründen abgelehnt“, hält Schmidt abschließend fest und verspricht weitere Bemühungen im Sinne der Betroffenen. (Schluss)

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