Skifahren am Balkan – Exotisches Pflänzchen oder Geheimtipp?

Wien (OTS) - Vor Ort überzeugten sich 30 österreichische Touristiker im Rahmen der traditionellen conos-Winter-Trend-Expedition vom 14. bis 17. Jänner 2020 vom Angebot und der Qualität bulgarischer Skigebiete und kamen mit durchaus überraschenden Erkenntnissen wieder zurück nach Österreich!

Es ist nicht nur die landschaftliche Qualität des Grenzgebirges von Bulgarien zu Griechenland, welches mit Berggipfeln von bis zu knapp 3.000 m Höhe überraschend alpine Eindrücke hinterlässt. Bulgarien verzeichnet in 32 Skigebieten bereits 1,2 Mio. Skifahrer pro Jahr, einen Gutteil davon in den drei führenden Resorts von Bansko, Pamporovo und Borovets. Auf einer Höhenlage von ca. 1.000 bis 2.600 Metern Seehöhe bieten diese drei Gebiete ihren Besuchern ein Angebot von ca. 40 bis knapp 60 Pistenkilometer.

Neben einer soliden Bahn- & Beschneiungsinfrastruktur entwickeln sich in diesen Skirestorts vor allem dynamische, attraktive und auch westlich orientierte Hotelprojekte durch innovative Sanierungen von Bestandsobjekten sowie zugkräftigen westlichen Hotelmarken wie Kempinski. Im FIS-Weltcuport Bansko (Damen-Weltcup vom 24. - 26. Jänner 2020) ist darüber hinaus die Entwicklung einer qualitativ hochwertigen Gastronomie im Skigebiet zu beobachten.

Zielgruppen sind neben der wohlhabenderen Oberschicht an bulgarischen Gästen aufgrund einer (vergleichsweise) kurzen Individualanreise vor allem Winter-Märkte, die aktuell in den Alpen noch wenig wahrnehmbar sind, wie die Türkei (Großraum Istanbul mit ca. 16,0 Mio. Einwohnern), Griechenland oder auch Mazedonien. Das Potenzial dieser Märkte ist auch für einige Alpendestinationen vielleicht ein interessantes Nischen- bzw. Aufbausegment!

Das geringe Struktur-, Kosten- & Lohnniveau resultiert letztlich auch in einem veritablen Preisvorteil bei nahezu allen Bestandteilen des Winterurlaubs. Mit diesem Argument werden sehr engagiert preissensible Segmente in den westeuropäischen Märkten, wie z.B. in Großbritannien und Skandinavien beworben, die bereits bis zu einem Drittel der Gäste ausmachen. Da diese Märkte aufgrund der geografischen Lage für ihren Winterurlaub meist ohnedies eine Flugreise planen müssen, spielt der Zielflughafen (Sofia, München oder auch Innsbruck) keine wesentliche Rolle für die Zielgruppe.

Nicht nur erkannt, sondern auch umgesetzt, wurde auch die Notwendigkeit zur Ganzjahresorientierung, die sich vor allem durch die Entwicklung von Angeboten im Bike- & Erlebnisbereich (Bike Parks, Zip-Lines, Hochseilklettergärten etc.) manifestiert.

„Auch wenn die Gebiete Bulgariens nicht direkt mit den alpinen Skigebieten vergleichbar und konkurrierend sind, überraschten uns vor allem ihre engagierten Marktbearbeitungen und die Entwicklung im Hotel- & Beherbergungsbereich sehr positiv. Der Blick nach Bulgarien zeigte, dass von Zeit zu Zeit auch unscheinbare Marktbegleiter einen genaueren Blick wert sind und wir unsere Augen auch in diese Richtung immer offenhalten müssen!“, resümiert Arnold Oberacher von der conos gmbh.

Die conos gmbh zählt mit über 25 Mitarbeitern zu Österreichs führenden Strategie- und Management-Beratungen im Bereich der Tourismus- und Freizeitwirtschaft. Zur Trend- & Zukunfts-Sensibilisierung werden für und mit den Kunden regelmäßig innovative Formate durchgeführt, wie beispielsweise die traditionelle Winter-Trend-Expedition. Sie führt sowohl zu etablierten als auch exotischen Benchmark- & Mitbewerberdestinationen und bietet in Fach- & Expertengesprächen, Touren hinter die Kulissen und Kamingesprächen spannende Möglichkeiten zum Knowhow-Erwerb und Erfahrungsaustausch mit internationalen Branchenkollegen.

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