Holocaust-Gedenktag – Rendi-Wagner: „Mörderische Verbrechen des Nazi-Regimes niemals vergessen“

Deutsch: „Nein zu Rassismus, Antisemitismus und Hetze“ - SPÖ-Vorsitzende Rendi-Wagner und SPÖ-Bundesgeschäftsführer Deutsch gedenken der Opfer des Holocaust

Wien (OTS) - Vor 75 Jahren, am 27. Jänner 1945, wurde das NS-Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau befreit. Seit 2005 ist der 27. Jänner der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. „Am 27. Jänner gedenken wir der sechs Millionen im NS-Schreckensregime ermordeten Juden. Darunter waren 1,5 Millionen Kinder. Es ist unser Auftrag, an diese unfassbaren mörderischen Verbrechen im dunkelsten Kapitel unserer Geschichte zu erinnern und die richtigen Lehren daraus zu ziehen“, so SPÖ-Bundesparteivorsitzende, Klubobfrau Pamela Rendi-Wagner am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. „Der Gedenktag erinnert uns daran, wozu Hetze, Antisemitismus und Rassismus führen können. Das dürfen wir niemals vergessen und müssen bereits den Anfängen wehren!“, so SPÖ-Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch. ****

Der Holocaust-Gedenktag mahnt zur Wachsamkeit gegenüber allen autoritären, antidemokratischen, rassistischen und antisemitischen Tendenzen. „Wir müssen entschieden gegen Hetze, Antisemitismus und Rassismus ankämpfen, unsere demokratischen Werte verteidigen und mit Entschlossenheit dagegen angehen, wo Grundrechte verletzt und Rechtsstaatlichkeit geringgeschätzt wird“, sagt die SPÖ-Vorsitzende. „Verrohung, Hass und Gewalt dürfen keinen Platz in unserer Gesellschaft haben. Der Nährboden dafür ist oft Armut, Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit – dagegen kämpfen wir SozialdemokratInnen entschieden an“, so Rendi-Wagner.

Erinnern und Mahnen sei eine stetige Aufgabe, so Deutsch. Das zeigen auch Berichte, die uns in trauriger Regelmäßigkeit zeigen, dass antisemitische und rassistische Übergriffe im Steigen begriffen sind und es zeige sich auch am grassierenden Hass im Netz. Deswegen fordert die SPÖ die rasche und umfassende Umsetzung der 2017 ins Leben gerufenen „Initiative gegen Gewalt im Netz“. „Dass sich kurz vor dem Holocaust-Gedenktag wieder Rechte und Rechtsextreme aus ganz Europa am Akademikerball in Wien vernetzen, zeigt, wie aktuell und notwendig es ist, die Erinnerung an den Holocaust hochzuhalten und Hass und Hetze entschlossen entgegenzutreten“, so Deutsch. (Schluss) bj

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