ÖGB-Frauen zum Tag der Elementarpädagogik: Rechtsanspruch auf Gratis-Kinderbetreuungsplatz notwendig

Die wesentlichen Grundlagen für den weiteren Berufsverlauf werden im Kindergarten gelegt

Wien (OTS) - Anlässlich des Tages der Elementarpädagogik betont Korinna Schumann, ÖGB-Vizepräsidentin und -Frauenvorsitzende, die Wichtigkeit der ersten Bildungseinrichtungen: „Ob Kindergarten oder Vorschule – Bildung fängt lange vor der Schule an. Bereits in diesen frühen Jahren werden die wesentlichen Grundlagen für den weiteren Bildungsverlauf und somit auch für die Zukunftschancen unserer Kinder gelegt.“ Besonders wichtig ist es daher, dass auch im türkis-grünen Regierungsprogramm die Elementarbildung als erster wichtiger Bildungsschritt und nicht als „Kinderaufbewahrung“ gesehen wird. Um aber auch wirklich allen Kindern die gleichen Zukunftschancen zu ermöglichen, braucht es laut Schumann ganz dringend einen Rechtsanspruch auf einen Gratis-Kinderbetreuungsplatz für jedes Kind ab dem 1. Lebensjahr.

Im türkis-grünen Regierungsprogramm sieht die ÖGB-Vizepräsidentin beim Thema elementare Bildung weitere positive Punkte, wie etwa die geplante Einrichtung eines Beirates für Elementarpädagogik, die Weiterentwicklung der Ausbildung und den flächendeckenden, qualitätsvollen Ausbau von elementaren Bildungsplätzen. „Um die Attraktivität und den Stellenwert der Elementarpädagogik zu heben, darf die Regierung dieses Thema nun nicht auf die lange Bank schieben, sondern muss rasch handeln“, erklärt Schumann und fügt hinzu: „Der ÖGB versteht sich, insbesondere was die Anliegen der ElementarpädagogInnen betrifft, als Teil des angekündigten Beirates und geht davon aus, dass es dazu eine entsprechende Einladung geben wird.“

Anlässlich des Tages der Elementarpädagogik dankt Schumann auch den MitarbeiterInnen in den Bildungseinrichtungen für ihre Arbeit und fordert mehr Anerkennung für die Leistung der Beschäftigten. „Elementarpädagoginnen und Elementarpädagogen arbeiten tagtäglich mit unseren Kindern und leisten enorm wertvolle Arbeit für unsere Gesellschaft. Das sollte sich auch in der Bezahlung widerspiegeln.“

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