Vana: „ÖBB-Nachtzug nach Brüssel unterstützt Klimaschutz und europäischen Green Deal“

Umweltfreundlicher Schienenverkehr darf nicht gegenüber Luft- und Straßenverkehr benachteiligt bleiben

Brüssel (OTS) - „Mit dem Start der Nachtzugverbindung von Wien nach Brüssel setzt die ÖBB die Weichen für ein klimaschonendes Reisen quer durch Europa ganz im Sinn des europäischen Green Deal auf Grün. Als Österreicherin freut mich natürlich besonders, dass die österreichischen Bundesbahnen hier mit gutem Beispiel vorangehen, ihr Nachtzugnetz ausbauen und damit ein EU-weites Signal an die weiteren Eisenbahnbetreiber geben, im Kampf gegen den Klimawandel aktiv zu werden“, sagt Monika Vana, Delegationsleiterin der österreichischen Grünen im Europaparlament nach ihrer Ankunft mit dem ersten Nachtzug auf dieser Strecke in Brüssel.

Begleitet wurde Vana bei dieser Fahrt unter anderem von der Grünen EP-Kollegin Sarah Wiener, dem Co-Vorsitzenden der europäischen Grünen, Thomas Waitz, sowie der französischen Grünen Karima Delli, der es als Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr und Tourismus im Europaparlament (TRAN) gelungen ist, Mittel für ein Pilotprojekt zur Wiederbelebung der grenzüberschreitenden Nachtzüge aus dem EU-Haushalt für 2020 zu mobilisieren.

Vana: „Ich gratuliere meiner Grün-Kollegin Karima Delli zu diesem Erfolg. Nachtzüge sind eine großartige Alternative zu Flugzeugen und eine wichtige Unterstützung, um die CO2-Emissionen bis 2030 um mindestens 55 Prozent zu reduzieren. Wir Grüne im Europaparlament werden uns weiterhin für mehr Nachtzugverbindungen und prinzipiell mehr Unterstützung für den europäischen Eisenbahnverkehr einsetzen. Denn nach wie vor ist der umweltfreundliche Schienenverkehr gegenüber dem klimaschädlichen Luft- und Straßenverkehr bei Steuer- und Mautkosten stark benachteiligt. Im kommenden Finanzrahmen von 2021-2027 muss klimafreundliche Mobilität und damit der Ausbau der Bahn ein Schwerpunkt sein. Der seit heute fahrende Nachtzug von Wien nach Brüssel ist eine Inspiration, die zu einer EU-weiten Renaissance des Schienenverkehrs beitragen wird.“

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Lena Kaiser
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Büro Dr.in Monika Vana, MEP
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1047 Brüssel

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