Keine Gespräche mit SPÖ Leopoldstadt über Tempo 30 auf der Praterstraße

Alleingang der grünen Bezirksvorsteherin verwundert - Wahlkampf ist anscheinend eröffnet

Wien (OTS/SPW) - Für Verwunderung sorgt die Ankündigung der Bezirksvorsteherin Uschi Lichtenegger über ein geplantes Tempo 30 auf der Praterstraße in den Medien bei der SPÖ Leopoldstadt. Klubobmann Christoph Zich: "Mit uns, wie anscheinend auch mit allen anderen Fraktionen im Bezirk, wurde im Vorfeld nicht gesprochen. Es handelt sich wieder um einen Alleingang der grünen Bezirksvorsteherin ohne Rückendeckung der Bezirksvertretung. Anscheinend möchten die Grünen die Praterstraße zum wiederholten Male für den Wahlkampf nutzen anstatt konstruktiv mit allen Fraktionen eine tragfähige und attraktive Lösung im Sinne aller Leopoldstädterinnen und Leopoldstädter zu planen.“****

Bezirksvorsteherin Stv.in Astrid Rompolt meint: „Es gab bereits 2019 Gespräche in der Mobilitätskommission. Wir wollten ein gemeinsames Projekt entwickeln was aber anscheinend von der Frau Bezirksvorsteherin jetzt nicht gewünscht wird da sie anstelle eines Gesamtkonzeptes jetzt populistische Einzelmaßnahmen setzt.“ Anders als von der Frau Bezirksvorsteherin dargestellt war Tempo 30 auch kein Mehrheitswunsch aus der BürgerInnenbefragung und auch kein Thema bei der von der SPÖ Leopoldstadt durchgeführten Befragung der AnrainerInnen. Bezirksrat und Spitzenkandidat der SPÖ Leopoldstadt für die Bezirksvertretungswahl Alexander Nikolai hält fest: „Wahrscheinlich müssen wir das Wahljahr 2020 abwarten um hier gemeinsam eine zukunftsweisende Umsetzung zu bewerkstelligen. Mir persönlich ist es sehr wichtig, dass für alle BewohnerInnen der Leopoldstadt eine sinnvolle und nachhaltige Politik gemacht wird und so ein miteinander im Bezirk gewährleistet wird.“ (Schluss)


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