„Wir wollen bessere Lösungen finden“

SPÖ Währung nimmt Bedenken der Menschen zu Umbauplänen des Gersthofer Platzls ernst.

Wien (OTS) - Die SPÖ Währing hat am Mittwoch im Finanzausschuss der Währinger Bezirksvertretung gegen die Freigabe von Finanzmitteln für den Umbau des Gersthofer Platzls gestimmt. „Zu viele Menschen haben Bedenken und lehnen die derzeitigen Pläne ab. Durch unzählige Gespräche und Hausbesuche wissen wir, dass die Mehrheit der Anrainerinnen und Anrainer dem Umbau skeptisch gegenüber steht. Schon die bisherigen Umbauten in der Gersthofer Straße haben Staus verursacht, in denen immer wieder auch die Busse der Wiener Linien stecken. Durch eine weitere Verengung der Gersthofer Straße beim Platzl werden weitere Staus befürchtet. Auch die geplante Verlegung der Busstation weg vom Gersthofer Platzl sorgt für Unmut. Es braucht daher weitere Planungsschritte, um diese bestehenden Mängel zu verbessern. Beispielsweise durch den Erhalt der Busstation beim Gersthofer Platzl oder eine durchgehende Busspur vom Lidlberg bis zum Gersthofer Platzl. Es sollten also bessere Lösungen gefunden werden. Wir sind im Gespräch mit der Bezirksvorstehung und werden wie bisher an sachlichen Lösungen mitwirken. Denn die Verkehrssicherheit am Gersthofer Platzl ist wichtig, ebenso die Förderung des Öffentlichen Verkehrs, aber auch die Vermeidung von Staus“, erklärt SPÖ-Bezirksparteivorsitzender Andreas HÖFERL die Ablehnung.

„Wollen statt bürokratischer Herangehensweise eine demokratische Lösung“

„Bei einem so großen Projekt, das so viele WähringerInnen betrifft, sollte die Bevölkerung überwiegend zufrieden sein und die Meinungen sollten nicht wie jetzt so weit auseinander gehen“,erklärt Michael TRINKO, Spitzenkandidat der SPÖ Währing für die Bezirksvertretungswahlen.Es könne nicht darum gehen, ein Prestigeprojekt auf Biegen und Brechen durchzudrücken. „Was vorliegt, ist eine eher bürokratische Herangehensweise an die Verkehrsprobleme, wir aber wollen eine demokratische Lösung. Daher wollten wir im Sinne der größtmöglichen Akzeptanz der Bevölkerung eine Bürgerbefragung über Planungsvorschläge. Weil diese abgelehnt wurde, stimmen wir im Sinne zahlreicher unzufriedener Bürgerinnen und Bürger dem derzeit vorliegenden Projekt nicht zu“, ergänzt Trinko, der auch Sozial- und SeniorInnenbeauftragter von Währing ist. „Warum bei der Mariahilfer Straße eine Befragung der Betroffenen durchgeführt wurde und beim Gersthofer Platzl nicht, erschließt sich mir nicht. Wer Projekte im Sinne der Menschen macht, sollte keine Angst vor ihrer Meinung haben“, so Trinko abschließend.

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