Familienbund: Kopftuchverbot durchaus sinnvoll

Wien/St. Pölten (OTS) - „Das Kopftuchverbot für Mädchen bis 14 und die, wie von Integrationsministerin Susanne Raab in einem zweiten Schritt angedachte Ausweitung auch für Lehrerinnen, ist sinnvoll und richtig“, stellt Familienbundpräsident Bernhard Baier fest.

Wer im öffentlichen Dienst arbeitet muss säkular auftreten – das gilt für Schulen genauso wie für Gerichte und Vergleichbares. Das Verbot für Lehrerinnen ist daher genauso wichtig wie für Kinder und Jugendliche. Davon ausnehmen kann man Religionslehrerinnen und -lehrer.

Der Staat ist verpflichtet religiöse Symbole von der Schule fernzuhalten. Das Kreuz in den Klassen, das in den Debatten gerne eingeworfen wird, ist zu einem Symbol der abendländischen Geistesgeschichte geworden und kein Ausdruck staatlicher "Glaubensüberzeugungen" oder Präferenzen, wie der VfGH erkannt hat. „Daher erachtet der Österreichische Familienbund das Kopftuchverbot für Kinder und Jugendliche und in einem weiteren Schritt für Pädagoginnen als sinnvoll und appelliert, sich dieser notwendigen Diskussion nicht zu verschließen“, resümiert Baier.

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