Paukenschlag: WK Wien-Ruck senkt Arzt-Selbstbehalt für gesundheitsbewusste Unternehmer auf null!

Ruck kündigt an, 10%-igen Selbstbehalt zu ersetzen – Ziel: Vorsorge stärken und Wirtschaftstreibende entlasten – Gilt ab 1.1.2020 – Kammer finanziert Initiative über Reformeinsparungen

Wien (OTS) - 15.1.2020 – „Heute öffnen wir ein neues Kapitel zur Stärkung der Gesundheit unserer Mitglieder. Als erste Interessenvertretung Österreichs werden wir den Unternehmerinnen und Unternehmern den Selbstbehalt bei Arztbesuchen ersetzen“, erklärt Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien. Wer auf sich schaut, wer regelmäßig eine Vorsorgeuntersuchung macht und seine Gesundheitsziele erreicht, dem refundiert rückwirkend ab 1.1.2020 die WK Wien den Selbstbehalt. Für ihn senkt die WK Wien den verbleibenden Eigenanteil damit auf null! Ein doppelter Gewinn für die Wiener Unternehmer: sie werden für ihre Eigenverantwortung belohnt und bleiben aktiv und gesund.

Finanzierung dank großer Kammerreform möglich

Dass die WK Wien ihre Mitglieder beim Selbstbehalt finanziell entlasten kann, verdankt sich der großen Strukturreform der WK Wien im vergangenen Jahr, durch die mehrere Millionen Euro eingespart werden. „Die Wirtschaftskammer Wien hat die umfassendste Reform seit Jahrzehnten in Angriff genommen. Wir haben in unserem neuen Haus der Wiener Wirtschaft am Praterstern zehn Standorte zusammengezogen, die größte Strukturreform in der Geschichte der Wirtschaftskammer umgesetzt und das Serviceangebot weiter ausgebaut. Dadurch konnten die Kammerbeiträge um mehrere Millionen gesenkt werden. Aber das alleine reicht uns nicht: Wir investieren in die Gesundheit der Wiener Unternehmerinnen und Unternehmer. Das ist wohl die beste und sinnvollste Investition!“, hebt Ruck hervor.

Der Selbstbehalt im Detail

Anders als bei Unselbständigen müssen Unternehmer bei jedem Arztbesuch einen Selbstbehalt leisten. Dieser beträgt 20 Prozent. Vereinbart ein Unternehmer im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung Gesundheitsziele und erreicht er diese, dann reduziert sich der Selbstbehalt auf 10 Prozent. Diese Kosten wird die WK Wien nun tragen. „Null Prozent Selbstbehalt für Wirtschaftstreibende, die vorsorgen und aktiv bleiben“, fasst es Ruck zusammen.

Den Präventionsgedanken stärken

„Wir brauchen fitte Selbständige. Denn nur wer gesund ist, ist auch beruflich erfolgreich. Letztlich tragen Wiens Unternehmer nicht nur Verantwortung für sich selbst, sondern auch für 600.000 Arbeitsplätze. Ich möchte mit meiner Initiative daher den Vorsorgegedanken bei unseren 135.000 Mitgliedern stärken. Unser Weg lautet: Vorsorgen statt nachzahlen!“, betont Ruck.

Zahl der Vorsorgeuntersuchungen soll steigen

Aktuell nehmen rund 8.000 Wiener Gewerbetreibende am Vorsorgeprogramm der SVS (Sozialversicherung der Selbständigen) teil, das Voraussetzung für die Halbierung des Selbstbehalts ist. Diese Zahl soll nun deutlich wachsen, wenn dafür der Selbstbehalt von der WK Wien zur Gänze getragen wird. Untersuchungen zeigen, dass mit steigendem finanziellem Anreiz die Bereitschaft zu Präventionsuntersuchungen steigt. „Man muss regelmäßig hinterfragen, ob das Gesundheitssystem dem Vorsorgegedanken ausreichend Rechnung trägt. Wir sehen Verbesserungsbedarf, den wir mit der Übernahme des Selbstbehalts beseitigen“, sagt Ruck.

Ablauf der Refundierung

In den kommenden Wochen wird die WK Wien die technische und organisatorische Voraussetzung schaffen, damit die Unternehmer ihre Selbstbehalt-Vorschreibungen unbürokratisch und einfach einreichen können. Geplant ist, dass die ersten Unternehmer Anfang Februar ihre Vorschreibungen hochladen können und dann von der WK Wien rasch die Arztkosten ersetzt bekommen.

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