FPÖ – Schmiedlechner: GAP-Gelder sollen nur in die Landwirtschaft fließen

Es muss sichergestellt werden, dass die EU weiterhin kleinstrukturierte bäuerliche Landwirtschaften fördert

Wien (OTS) - „Gelder für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) sollen in die Landwirtschaft fließen, aber im schwarz-grünen Regierungsprogramm ist eine zusätzliche Auflage für die GAP-Mittel festgeschrieben – nämlich ein ‚verpflichtender Umwelt- und Klimabeitrag von 40 Prozent der GAP-Mittel‘. Eine derartige Umverteilung von Agrargeldern zu Umweltorganisationen und anderen NGOs ist aber abzulehnen“, forderte heute FPÖ-Agrarsprecher NAbg. Peter Schmiedlechner.

„Eine Umschichtung der landwirtschaftlichen Ausgleichszahlungen weg von den bäuerlichen Betrieben zu dubiosen selbsternannten Umweltorganisationen oder für diverse Umweltprojekte ist inakzeptabel. Besonders die kleinen Betriebe müssen gestützt werden, sonst droht ihnen rasch ein jähes Ende. Weitere neue Regeln und Auflagen sind für die kleineren Familienbetriebe verheerend“, betonte der FPÖ-Agrarsprecher.

„Die Notwendigkeit einer gerechteren Verteilung der Gelder, damit nicht nur die großen bäuerlichen Betriebe die EU-Gelder abholen können, wird schon lange diskutiert. Zusätzliche Auflagen arbeiten aber genau in die entgegengesetzte Richtung. Unter diesen Bedingungen ist unsere kleinstrukturierte Landwirtschaft, die unsere ländlichen Regionen dominiert in großer Gefahr. Verschwindet der Bauer, verschwindet auch das typische Landschaftsbild, das auch vom Tourismus so geschätzt wird“, so Schmiedlechner.

„Es muss sichergestellt werden, dass die EU weiterhin kleinstrukturierte bäuerliche Landwirtschaften fördert, anstatt große Agrar- und Tierfabriken. Nur so erhalten wir unsere gepflegte Kulturlandschaft und sichern einwandfreie regionale Produkte für unsere Konsumenten. Sollte durch die neue gemeinsame Agrarpolitik unsere Landwirtschaft finanziell bluten, müssen diese finanziellen Ausfälle national aufgefangen werden. Daher ist die ÖVP-Landwirtschaftsministerin gefordert, das Bauernsterben wirkungsvoll und nachhaltig zu stoppen“, forderte Schmiedlechner.

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