Einsatz wegen „Lärm in der Wohnung“ endet mit Festnahme

Vorfallszeit: 11.01.2020, 21:05 Uhr Vorfallsort: Wien-Fünfhaus, Pillergasse

Wien (OTS) - Beamte der Polizeiinspektion Wurmsergasse erhielten einen Einsatz wegen Lärms in einer Wohnung. Bereits im Stiegenhaus konnten sie lautstarke Schreie wahrnehmen. Der Bruder (30 Jahre, rumänischer Staatsbürger) des in weiterer Folge Tatverdächtigen öffnete den Polizisten die Türe. Aus der Wohnung war ein energisches Streitgespräch zu hören. In einem Raum der Wohnung fanden die Beamten mehrere Personen vor, darunter den Tatverdächtigen (39 Jahre, rumänischer Staatsbürger), zwei erwachsene Frauen und mehrere Kinder.

Als der Tatverdächtige, der einen stark alkoholisierten Eindruck machte, die Beamten erblickte, wurde er aggressiv. Trotz mehrmaliger Abmahnungen und Versuchen, die Situation zu beruhigen, schrie der Mann herum, dass die Polizisten die Wohnung verlassen sollten und beschimpfte sie. Auch verweigerte er, seine Identität preiszugeben, was nach längeren Diskussionen sein Bruder für ihn übernahm.

Weil sich der 39-Jährige nicht beruhigte und weiterhin in aggressiver Weise auf die Beamten zuging, die Fäuste ballte und eindeutige Schlaggesten in deren Richtung machte, wurde er von der Anzeigelegung wegen Lärmerregung, Anstandsverletzung und aggressiven Verhaltens in Kenntnis gesetzt. Zu diesem Zeitpunkt wurde auch sein 30-jähriger Bruder aggressiv und begann lautstark in rumänischer Sprache herumzuschreien. Dabei drängte er sich zwischen seinen Bruder und die Polizisten. Weil die Situation zu eskalieren drohte, wurde via Landesleitzentrale Unterstützung angefordert. Ein weiterer Streifenwagen (PI Tannengasse) sowie eine Besatzung der Polizeidiensthundeeinheit trafen kurz darauf ein und unterstützten bei der Festnahme des 39-Jährigen.

Dieser verhielt sich auch weiterhin aggressiv und teilte einem Beamten mit, dass er „jetzt tot sei“ und er sich „sein Gesicht merken würde“. Beim Warten auf den Arrestantenwagen musste der Festgenommene in den Innenhof verbracht werden, weil sich die in der Wohnung aufhältigen Personen in die Amtshandlung einmischten und auf die Polizisten einredeten, den Festgenommenen wieder gehen zu lassen.

Ein im Arrestbereich durchgeführter Alkovortest ergab einen Messwert von 1,72 Promille. Zusätzlich zu den zuvor genannten Verwaltungsübertretungen
wurde der Tatverdächtige wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt angezeigt und befindet sich nach wie vor in Haft.

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