SPÖ-Tierschutzsprecher Keck: Tierschutz bleibt bei Türkis-Grün auf der Strecke - Nur drei konkrete Vorhaben

„Wen würde der Tierschutz wählen? Die ÖVP und die Grünen nicht noch einmal“

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Tierschutzsprecher Dietmar Keck sieht bei Tierschutzthemen des türkis-grünen Regierungsprogramms nur drei konkrete Vorhaben, in denen Forderungen der SPÖ übernommen wurden. So sollen Schlachttiertransporte in Staaten außerhalb der EU verboten werden, genauso das Schreddern von lebendigen Küken. Und die Haltung von Wachteln soll reguliert werden. „Damit sind die guten Nachrichten für den Tierschutz leider schon erschöpft. Ansonsten bleibt das türkis-grüne Programm schwammig und ohne weitere konkrete Maßnahmen. Es gibt überhaupt kein eigenes Tierschutzkapitel. Das ist eine echte Enttäuschung“, sagt Keck. ****

Der SPÖ-Tierschutzsprecher hätte sich von den Grünen sehr viel mehr erwartet. Insbesondere sollte es, wie von der SPÖ schon lange gefordert, umfassende und konkrete Maßnahmen gegen die langen, quälenden Tiertransporte geben. „Es wird weder erwähnt, dass das Tiertransportgesetz geändert werden wird, noch, dass das Tierschutzgesetz im Bereich der Nutztiere bzw. Heimtiere geändert werden wird“, stellt Keck fest.

„Die Agrarlobby der ÖVP hat sich bei den Regierungsverhandlungen deutlich durchgesetzt, der Tierschutz bleibt auf der Strecke“, sagt Keck. Sein abschließendes Resümee: „Wen würde der Tierschutz wählen? Die ÖVP und die Grünen wohl nicht noch einmal.“ (Schluss) up/wf

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