Arbeitslosigkeit in Niederösterreich sank im Dezember um 1,5 Prozent

Eichtinger, Hergovich: Niedrigste Dezember-Arbeitslosenquote seit acht Jahren

St. Pölten (OTS/NLK) - In Niederösterreich waren Ende Dezember 60.639 Personen bei den AMS-Geschäftsstellen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einem Minus von 900 Personen oder 1,5 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres. In Summe sind Ende Dezember 68.330 Personen entweder arbeitslos vorgemerkt oder in Schulungen des AMS NÖ, um 1.640 Personen weniger als im Vorjahr (-2,3 Prozent).

„Dass unsere gemeinsamen Projekte und Initiativen für die Arbeitslosengruppen Wirkung zeigen, sieht man insbesondere bei den jungen Menschen. Durch die Lehrlingsoffensive des Landes Niederösterreich, des AMS und des Europäischen Sozialfonds konnten wir die Jugendarbeitslosigkeit um 378 Personen oder 6,1 Prozent weiter reduzieren. Die Lehrlingsoffensive wirkt“, meint dazu der für den Arbeitsmarkt zuständige Landesrat Martin Eichtinger. AMS NÖ-Landesgeschäftsführer Sven Hergovich ergänzt: „Somit verzeichnet das Land Niederösterreich im Vergleich zu ganz Österreich (-2,8 Prozent) erneut den deutlich stärksten Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit.“

Auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen sank in Niederösterreich im Dezember stark. „Nicht nur die zahlreichen Beschäftigungsprojekte, sondern auch die konsequenten Vermittlungstätigkeiten des Arbeitsmarktservice wirken sich positiv aus. Insbesondere sieht man das bei den Zahlen der Langzeitarbeitslosen – mit einer weiteren Senkung um 5,9 Prozent oder 617 Personen. Das ist absolut der größte Rückgang in Österreich (-0,6 Prozent)“, so Eichtinger.

„Wir konnten zudem einen Anstieg der Arbeitsaufnahmen aus der AMS-Vormerkung heraus im Dezember gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres feststellen. Dieser liegt bei 1,9 Prozent und betraf somit 3.300 Personen“, fügt Hergovich hinzu.

Männer profitieren von der derzeitigen Arbeitsmarktentwicklung nach wie vor stärker (-658 oder -1,8 Prozent) als Frauen (-242 oder -1,0 Prozent).

In der Gruppe der Personen 50+ steigt die Arbeitslosigkeit um 1,9 Prozent (431 Personen), ebenso bei Personen mit gesundheitlichen Vermittlungseinschränkungen (809 od. 5 Prozent). „Die aktuellen Entwicklungen werden von uns genauestens beobachtet. Für die gefährdeten Zielgruppen sind bereits einige Programme und Maßnahmen vorbereitet oder in Ausführung, die auch 2020 weitergeführt bzw. intensiviert werden“, betonen Hergovich und Eichtinger.

Der größte Rückgang der Arbeitslosigkeit konnte Ende Dezember aufgrund der günstigen Baukonjunktur in den Bauberufen (-307 oder -4,3 Prozent), den Hilfsberufen (-282 oder -7,4 Prozent), den Büroberufen (-170 oder -2 Prozent) sowie den Fremdenverkehrsberufen (-115 oder -2,5 Prozent) verzeichnet werden.

Nähere Informationen: Büro LR Eichtinger, Mag. Markus Habermann, Telefon 02742/9005-12361, E-Mail markus.habermann@noel.gv.at, bzw. beim AMS NÖ, Mag. Martina Fischlmayr, Telefon 01/50 904 300 120, E-Mail marina.fischlmayr@ams.at.

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