FPÖ – Kaniak: Öffentliche Finanzierung der Apotheken-Bereitschaftsdienste kann nur erster Schritt sein

Niedergelassene Ärzte und Apotheker sind die ersten Anlaufstellen bei Gesundheitsproblemen und sollten in ihren Kompetenzen weiter gestärkt werden

Wien (OTS) - „Die Forderung der Apothekerkammer-Präsidentin Ulrike Mursch-Edlmayr nach einer öffentlichen Finanzierung der Apothekenbereitschaftsdienste kann nur der erste Schritt einer Optimierung der Gesundheitsversorgung in den Nächten und an Sonn- und Feiertagen sein“, betonte heute der FPÖ-Gesundheitssprecher NAbg. Mag. Gerhard Kaniak.

"Neben der bereits in der im Gesundheitsministerium aufliegenden, aber leider von der Übergangsregierung nicht weiter behandelten Apothekengesetznovelle, die eine Neuregelung der Apothekenöffnungszeiten vorsieht, ist die Kostenübernahme für die von Apotheken geleisteten Bereitschaftsdienste ein weiterer sinnvoller Schritt. Zudem müssen jedoch auch die ärztlichen (Not-)Dienste besser auf die von den Bezirkshauptmannschaften verordneten Apothekenbereitschaftsdienste abgestimmt werden. Eine gemeinsame, verpflichtende Regelung durch die Bezirkshauptmannschaft wäre wünschenswert, um lange Fahrtwege für die Betroffenen zu verhindern“, erklärte Kaniak.

„Auch eine Erweiterung der Möglichkeiten der Notabgabe für Apotheken würde die Versorgung von Erkrankten außerhalb der ärztlichen Ordinationszeiten deutlich verbessern. Generell sind niedergelassene Ärzte und Apotheker die ersten Anlaufstellen bei Gesundheitsproblemen und sollten daher in dieser gut funktionierenden Kooperation weiter in ihren Kompetenzen gestärkt werden“, sagte der FPÖ-Gesundheitssprecher.

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