VSV/Kolba: Diesel-Skandal - VSV zeigt Daimler bei WKStA an

VSV bietet Betroffenen Hilfe bei Privatbeteiligtenanschluss an

Wien (OTS) - Der Diesel-Skandal hat längst auch andere Hersteller als VW, Audi, Seta und Skoda erreicht. Seit 2018 werden schrittweise Abschalteinrichtungen für die Abgasreinigung auch bei Daimler Mercedes entdeckt und durch das Kraftfahrt Bundesamt (KBA) wurden 770.000 Fahrzeuge zwangsweise zurückgerufen. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt gegen Mitarbeiter von Daimler und hat auch bereits eine Strafe wegen Ordnungswidrigkeiten in Höhe von 870 Millionen Euro verhängt.

“Der Verbraucherschutzverein (VSV) hat soeben eine Sachverhaltsdarstellung in Sachen Daimler bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) eingebracht,“ sagt Peter Kolba, Obmann des VSV. „In Österreich kann nach dem Verbandsverantwortlichkeitsgesetz gegen Daimler direkt ermittelt werden.“

Der VSV ruft betroffene Autobesitzer auf, sich dem Verfahren als Privatbeteiligte anzuschließen.

„Der Vorteil: Die Verjährung von Schadenersatzansprüchen gegen Daimler wird gestoppt und man kann abwarten, bis auch gegen Daimler Sammelklagen oder Musterfeststellungsklagen geführt werden,“ rät Peter Kolba.

Der VSV unterstützt seine ao Mitglieder dabei, diesen Privatbeteiligtenanschluss rechtsrichtig durchzuführen.

Auf www.klagen-ohne-risiko.at kann man weitere Informationen bekommen und sich der Sammelaktion des VSV anschließen.


Rückfragen & Kontakt:

Dr. Peter Kolba, Obmnn des VSV, +436602002437

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